MEL - Anlegerklagen: Dritte Gerichtsentscheidung pro Meinl Bank innerhalb von 14 Tagen

Wien (OTS) -

  • BG Salzburg weist Anlegerklage ab - nach zwei Urteilen des Handelsgerichts Wien, die Position der Meinl Bank bestätigten
  • Bank Vorstand Weinzierl: "Weiteres klares Signal gegen Aktienkauf auf Probe"
  • Meinl Bank setzt weiter soziale Vergleiche um - bereits EUR 26,2 Mio für rund 5.550 unerfahrene Kleinanleger aufgewendet

Das Bezirksgericht Salzburg (BG Salzburg) hat in einem aktuellen Urteil (zugestellt am 28.2.2012 Anm.) der Meinl Bank Recht gegeben und eine MEL-Anlegerklage zurückgewiesen. Eine Anlegerin hatte - vermittelt durch einen unabhängigen Finanzdienstleister - MEL Zertifikate erworben und pochte auf Schadenersatz wegen der durch die Wirtschaftskrise verursachten Verluste. Das BG Salzburg wies dies zurück und erachtete die Argumentation der Klägerin, diese hätte nicht gewusst, welches Finanzprodukt sie tatsächlich erworben hatte, als nicht nachvollziehbar. Laut Gericht hat die Klägerin die entsprechenden Risikohinweise unterfertigt. Überdies, so das Gericht, sei die behauptete Unwissenheit über die Beschaffenheit des Finanzprodukts "[...] angesichts des Berufes der Klägerin (Lehrerin) und der damit einhergehenden erforderlichen Bildung und Intelligenzquotienten bzw. intellektuellen Fähigkeiten nicht nachvollziehbar [..]". Insbesondere sei der Klägerin aber bereits aufgrund der ihr übermittelten Kaufbestätigungen (2007, Anm.) klar gewesen, Wertpapiere erworben zu haben, die möglichen Kursschwankungen unterliegen. Daher wurde das Klagebegehren auch als verspätet abgewiesen. Kein Aktienkauf auf Probe Meinl Bank Vorstand Peter Weinzierl freute sich über dieses dritte Urteil eines Gerichts im Sinne der Meinl Bank innerhalb von 14 Tagen. Am 16. Februar dieses Jahres hatte das Handelsgericht Wien eine Advofin Sammelklage endgültig zurückgewiesen, auch am 20. Februar 2012 entschied dasselbe Gericht in einem MEL-Verfahren für das Institut. "Aus unserer Sicht ist das ein weiteres klares Signal gegen die fragwürdige Praxis des Aktienkaufs auf Probe, also der Gewinnmitnahme bei steigenden und der Weg vor Gericht bei fallenden Kursen. Diese Ansicht setzt sich bei immer mehr RichterInnen durch, die den AnlegerInnen einen gewissen Hausverstand zutrauen und nicht mehr jedem Kläger, und jeder Klägerin die für die Gerichtsverfahren einstudierte Unwissenheit glauben", sagte Weinzierl. Soziale Lösungen für Kleinanleger Der Bank Vorstand betonte, auch weiterhin für soziale Vergleiche für unerfahrene Kleinanleger offen zu sein. Das Institut hat sich mittlerweile mit rund 5.550 Kleinanlegern auf soziale Lösungen geeinigt und wendete dafür bereits rund EUR 26,2 Mio auf. Die Bank unternimmt damit als einziges Institut in Österreich konkrete Schritte zur Abmilderung von Härtefällen, die durch Kursverluste infolge der Wirtschaftskrise entstanden sind. Die Meinl Bank ist grundsätzlich bereit, derartige Vergleiche auch für die verbleibenden rund 1.550 MEL-Kleinanleger, die MEL- Zertifikate via Meinl Bank, aber beraten durch unabhängige Finanzdienstleister, bezogen haben, anzubieten. Weinzierl betonte, dass pro Monat etwa 100 klagsanhängige Verfahren verglichen würden, stellte jedoch dezidiert klar, dass diese nicht dazu dienten, Spekulationsverluste erfahrener Anleger zu kompensieren. Weiterführende Informationen: Meinl Bank AG Die Meinl Bank bietet als Privatbank Leistungen im Bereich Corporate Finance, Fondsmanagement sowie private und institutioneller Vermögensverwaltung an. Mit der Julius Meinl Investment GmbH verfügt die Meinl Bank über eine eigene Investmentfondsgesellschaft. Die Meinl Bank steht eigenständig auf einem starken ökonomischen Fundament, die Eigenmittel des Instituts sind mit 14% fast doppelt so hoch wie die gesetzlich vorgeschriebene Eigenmittelunterlegung. Damit ist die Bank für die Zukunft gut positioniert. Rückfragehinweis:

Meinl Bank AG
Pressestelle

Thomas Huemer
Tel.: +43 1 531 88 - 203
e-mail.: huemer@meinlbank.com

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