Frauennetzwerk Medien: "Rosa Koffer" für Richard Schmitt

"Krone"-Autor erhält für 2011 den Negativpreis des überparteilichen Netzwerks

Wien (OTS) - Für das Jahr 2011 erhält Richard Schmitt von der "Kronen Zeitung" den "Rosa Koffer", einen Negativpreis des "Frauennetzwerk Medien" für besonders frauenfeindliche Berichterstattung. Die Vorstandsmitglieder des überparteilichen Netzwerks kamen in ihrer Jurysitzung zum Ergebnis, dass Schmitt es sich offensichtlich zur persönlichen Aufgabe gemacht hat, die Wiener Vizebürgermeisterin und Finanzstadträtin "abzuschießen".

Deshalb hat er seit Beginn seiner Arbeit für die "Krone", vor mehr als einem Jahr, eine beispiellose Hetzkampagne gestartet. Er konstruiert für alles, was in dieser Stadt mit Geld zu tun hat, ein persönlich schuldhaftes Verhalten der politisch Verantwortlichen. In der Annahme, dass wo viel Rauch erzeugt wird, die Leserinnen und Leser annehmen, dass hier auch Feuer vorhanden sei. Sowohl in seinen als Kommentare titulierten Tiraden, als auch in den als Fakten getarnten wildesten Behauptungen und Spekulationen versuchte Schmitt Dutzende Male, mit den immer gleichen drei, vier Vorwürfen, der Wiener Lokalpolitikerin Unfähigkeit zu unterstellen. Egal, ob es um Einnahmen oder Verschuldung, ob um Sparmaßnahmen oder Vergünstigungen für BürgerInnen ging: Jeder Anlass war ihm Recht, um seine "Rauch-Konstruktionen" fortzuführen - und wenn es keinen Anlass gab, hat er einen "erzwungen".

"Diese Hetzkampagne ist ein besonders perfider und beispielloser Versuch, Frauen in der Politik zu desavouieren. Gleichzeitig will Schmitt frauenfreundliche Politik als extremistisch diskreditieren", fasst die Vorsitzende des "Frauennetzwerk Medien", Karin Strobl, die Jurybegründung zusammen.

Das "Frauennetzwerk Medien" vergibt jährlich für frauenfeindliche Äußerungen in den Medien als Negativpreis ein rosa "Handtaschl", für 2011 für eine beispiellos frauenfeindliche Kampagne erstmals einen "Rosa Koffer". Die Vorstandsmitglieder begründeten ihre Entscheidung damit, dass es sich diesmal nicht um eine einmalige Aussage gehandelt hat, sondern eben um eine Hetzkampagne.

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