Dritte Ministerkonferenz der Pariser Pakt-Initiative

Wien (OTS) - Am 16. Februar 2012 fand in Wien die dritte Ministerkonferenz im Rahmen der Pariser Pakt-Initiative zur Bekämpfung des Drogenhandels in Afghanistan statt.

Die geladenen Gäste waren:
- Afghanistans Minister der Drogenbekämpfung Moqbel Osmani
- Österreichischer Außenminister Spindelegger
- Exekutivdirektor Fedetov
- Russischer Außenminister Lavrov

Hauptthemen waren Drogenkontrolle, Strafverfolgung, Behandlung und Vorbeugung von Drogenabhängigkeit.

90% des Opiums auf der Welt kommen aus Afghanistan, daher muss der Opium- und Heroinhandel in Afghanistan bekämpft werden.
Die Shanghai Kooperation Organisation (SCO) hat mehrere Programme, um organisiertes Verbrechen wie Terrorismus und illegalen Drogenhandel zu bekämpfen.

Wichtig ist vor allem, die Drogenkarawanen, die von Afghanistan nach Russland und Europa kommen zu stoppen. Ein wichtiger Schritt dafür wäre die Festigung einer Koordination zwischen der NATO und der Collective Security Treaty Organisation (CSTO).

Der afghanische Minister Osmani sagte, dass der Drogenhandel in Afghanistan vor allem durch die Unsicherheit in den Städten verstärkt werde, aber auch durch die Armut, durch die hohen Preise der Drogen und durch die große Nachfrage auf dem globalen Markt.
Der russische Außenminister informierte über die nächsten Schritte in der Drogenbekämpfung: Es sei wichtig, eine interaktive digitale Karte von einigen Plantagen in Afghanistan zu erstellen. Somit könne das Strafverfolgungsdepartment und die internationale Koordination in Zusammenarbeit mit der afghanischen Regierung diese Plantagen aufspüren und beseitigen.

Außerdem sei Russland bereit, das russische Satellitennavigationssystem GLONASS im Kampf gegen den illegalen Drogenhandel und -Schmuggel innerhalb Afghanistans einzusetzen. Die Grenzen müssen strenger bewacht und moderne Technologie eingesetzt werden.

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Frau Ayat Mohammed
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