Rennhofer: Nein zu den Schrottreaktoren Mochovce 3 & 4

Einstimmiger Landtagsbeschluss gegen die Inbetriebnahme des Slowakischen AKWs

St. Pölten (OTS/NÖI) - "Der niederösterreichische Landtag sagt Nein zur Inbetriebnahme der beiden Schrottreaktoren Mochovce 3 & 4! Es freut mich besonders, dass alle Parteien unseren Antrag unterstützt haben und damit auch ein klares Zeichen gegen Atomstrom gesetzt haben. Dieser Beschluss bestätigt auch den klaren Kurs unseres Umweltlandesrat Dr. Stephan Pernkopf, der den Anti-Atomkurs seiner Vorgänger konsequent fortsetzt und auch im Kampf gegen die beiden Schrottreaktoren eine klar ablehnende Haltung bezogen hat", erklärt VP-Umweltsprecher LAbg. Franz Rennhofer.

"Gerade im Fall von Mochovce 3 & 4 sind die Gefahren für die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher enorm hoch. Denn die beiden Reaktoren werden schon bei der Inbetriebnahme 2012 bzw. 2013 hoffnungslos veraltert sein und die Sicherheitsstandards sind längst nicht mehr zeitgemäß. So fehlt zum Beispiel ein Volldruck-Containment, also die Hülle, die den Reaktordruckbehälter umschließt und das Abklingbecken für verbrauchte Brennstäbe liegt wie beim japanischen Unglücksreaktor Fukushima außerhalb und ungeschützt. Besonders heikel ist die Situation, da die Erdbebensicherheit nicht geklärt ist. Für uns ist daher klar, dass die beiden Schrottreaktoren aus Sicherheitsgründen nicht ans Netz gehen dürfen", hält Rennhofer fest.

"Unser Antrag, der nun mit Stimmen aller Parteien im NÖ Landtag beschlossen wurde, unterstützt auch die Forderung unseres Energie-Landesrats Dr. Stephan Pernkopf, eine Atomstrom-Strafabgabe in Österreich einzuführen, falls die österreichischen Energieversorger nicht freiwillig auf Atomstrom verzichten wollen. Hier sollen sich die heimischen Stromanbieter ein Beispiel an der EVN nehmen, die zeigt, dass der Handel mit ausschließlich zertifiziertem und atomkraftfreien Strom möglich ist. Für uns liegt die Zukunft eindeutig im Strom aus erneuerbarer Energie und nicht im Atomstrom", so VP-Umweltsprecher Rennhofer.

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