• 25.02.2012, 09:15:30
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Rennhofer: Nein zu den Schrottreaktoren Mochovce 3 & 4

Einstimmiger Landtagsbeschluss gegen die Inbetriebnahme des Slowakischen AKWs

St. Pölten (OTS/NÖI) - "Der niederösterreichische Landtag sagt
Nein zur Inbetriebnahme der beiden Schrottreaktoren Mochovce 3 & 4!
Es freut mich besonders, dass alle Parteien unseren Antrag
unterstützt haben und damit auch ein klares Zeichen gegen Atomstrom
gesetzt haben. Dieser Beschluss bestätigt auch den klaren Kurs
unseres Umweltlandesrat Dr. Stephan Pernkopf, der den Anti-Atomkurs
seiner Vorgänger konsequent fortsetzt und auch im Kampf gegen die
beiden Schrottreaktoren eine klar ablehnende Haltung bezogen hat",
erklärt VP-Umweltsprecher LAbg. Franz Rennhofer.

"Gerade im Fall von Mochovce 3 & 4 sind die Gefahren für die
Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher enorm hoch. Denn die
beiden Reaktoren werden schon bei der Inbetriebnahme 2012 bzw. 2013
hoffnungslos veraltert sein und die Sicherheitsstandards sind längst
nicht mehr zeitgemäß. So fehlt zum Beispiel ein
Volldruck-Containment, also die Hülle, die den Reaktordruckbehälter
umschließt und das Abklingbecken für verbrauchte Brennstäbe liegt wie
beim japanischen Unglücksreaktor Fukushima außerhalb und ungeschützt.
Besonders heikel ist die Situation, da die Erdbebensicherheit nicht
geklärt ist. Für uns ist daher klar, dass die beiden Schrottreaktoren
aus Sicherheitsgründen nicht ans Netz gehen dürfen", hält Rennhofer
fest.

"Unser Antrag, der nun mit Stimmen aller Parteien im NÖ Landtag
beschlossen wurde, unterstützt auch die Forderung unseres
Energie-Landesrats Dr. Stephan Pernkopf, eine Atomstrom-Strafabgabe
in Österreich einzuführen, falls die österreichischen
Energieversorger nicht freiwillig auf Atomstrom verzichten wollen.
Hier sollen sich die heimischen Stromanbieter ein Beispiel an der EVN
nehmen, die zeigt, dass der Handel mit ausschließlich zertifiziertem
und atomkraftfreien Strom möglich ist. Für uns liegt die Zukunft
eindeutig im Strom aus erneuerbarer Energie und nicht im Atomstrom",
so VP-Umweltsprecher Rennhofer.

Rückfragehinweis:
Volkspartei Niederösterreich, Presse
Mag.(FH) Martin Brandl
Tel.: 02742/9020 DW 140
www.vpnoe.at

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