• 24.02.2012, 13:13:33
  • /
  • OTS0193 OTW0193

Experten: Neue Bedienkonzepte werden digitalen Alltag radikal verändern

Spracherkennung und Co. funktionieren immer besser - Umgebung wird mit digitalen Infos angereichert - Apps wandern auf den Fernseher

http://www.apa-fotoservice.at/galerie/2749 
Im Bild v.l.n.r.: Thomas Stern (Braintrust, Moderator), Rainer Friedl (diamond:dogs), Thomas Wedl (Cellular), Gunther Oswalder (A1), Christian Adelsberger (Evolaris), Boris Eder (APA-IT)

Wien (OTS) - Nach dem Trend zum Berühren statt Anklicken und dem
Siegeszug der Apps könnten schon bald weitere alternative
Steuerungssysteme in unserem digitalen Leben Einzug halten. "Das
Beste kommt noch. Schließlich erreichen viele Technologien schon in
den nächsten Monaten einen hohen Reifegrad", erklärte Thomas Wedl vom
App-Hersteller Cellular bei einer Podiumsdiskussion der
APA-E-Business-Community gestern, Donnerstagabend, in Wien.

Deutliche Fortschritte erwartet der Experte etwa bei der
Spracherkennung, der Objekt- und Personenerkennung sowie der
genaueren Ortsbestimmung in Gebäuden. Außerdem würden Apps nach
Smartphones und Tablet-PCs bald am Fernseher Einzug halten. Dann gebe
es am TV-Startbildschirm auch andere Medien als die etablierten
Sendungs-Anbieter, eine einfachere Bedienung per Smartphone oder
Tablet-PC - abseits der 40-Tasten-Fernbedienung - und eine direkte
Interaktion, so Wedl. Beispielsweise könne man dann Abstimmen, Wetten
oder zusätzliche Informationen abrufen.

Mit virtuellen Freunden Fangen spielen

Spannend seien auch Anwendungen wie die kolportierte
Google-Brille, durch die die unmittelbare Umgebung mit zusätzlichen
digitalen Infos angereichert wird, sagte Rainer Friedl von
diamond:dogs. "Von so etwas wurde schon lange gesprochen. Aber jetzt
kommt das wirklich und eröffnet Szenarien, die aus dem Science
Fiction-Bereich kommen könnten. Vorstellbar sei beispielsweise, dass
Kinder im Park mit virtuellen Freunden Fangen spielen", meint Friedl.

"Chirurgen verwenden so etwas teilweise schon. Das ist also keine
Zukunftsmusik", ergänzte Christian Adelsberger von der evolaris next
level GmbH. Die Brille sei aber nur ein Mittel, um digitale Inhalte
und die Realität zusammenzuführen. Er verwies auf die stetige
Fortentwicklung der Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine. "In
den kommenden Jahren wird eine Vielzahl von alternativen
Steuerungssystemen auf den Markt kommen und die Bedienkonzepte der
Zukunft werden wesentlich stärker personalisiert und automatisiert
sein", prognostiziert Adelsberger.

Bei Apps sieht Friedl inzwischen ein ernsthaftes Niveau erreicht,
"das ist keine Spielerei mehr". Anfangs habe jeder einfach dabei sein
wollen, jetzt gehe es stärker um Geschäftsmodelle. "Wenn ich die
Billa-App installiert habe und an einer Filiale vorbei gehe, bekomme
ich künftig vielleicht eine Nachricht über ein spezielles Angebot auf
das Handy", so Friedl. Außerdem werde es zu einer Vernetzung der
Anwendungen beziehungsweise der konvergenten Nutzung unabhängig vom
Endgerät kommen.

Dies sei auch dringend nötig, so Boris Eder von der APA-IT.
Probleme gebe es beispielsweise, wenn Apple-Nutzer auf Android
umsteigen wollten. "Das muss sich ändern. Es muss mehr Unabhängigkeit
von einzelnen Anbietern geben", sagte Eder. Letztendlich würden
ohnehin die Inhalte im Vordergrund stehen. Im Bereich Apps ortet er
eine starke Professionalisierung und Kommerzialisierung, wobei man
die Endkunden "abholen muss, wo sie sich am wohlsten fühlen - egal ob
am PC, Smartphone oder Tablet".

"Was nicht intuitiv ist, funktioniert nicht"

Generell gelte: "Was nicht intuitiv ist, funktioniert nicht",
ergänzte Gunther Oswalder von der A1 Telekom Austria. In diesem
Bereich gebe es noch viel zu tun, weil derzeit zu viele inkonsistente
Konzepte existieren würden. Dennoch ist er zuversichtlich: "Die
Bedienkonzepte bewegen sich in Richtung Mensch. Sie verändern sich
radikal und werden immer direkter und interaktiver." Durch
leistungsfähigere Geräte mit immer schnelleren Internetanschlüssen
und mehr Sensoren als je zuvor würden sich die
Interaktions-Möglichkeiten fast täglich erweitern. Bei aller
Begeisterung müssten aber der Mensch und sein Lernverhalten weiter im
Mittelpunkt dieser Entwicklung stehen, so Oswalder.

Die Plattform

Soziale Netzwerke, mobiles Marketing und Software als
Dienstleistung: Die IT-Welt dreht sich immer schneller. Die seit 2001
existierende E-Business-Community (EBC) hat es sich daher zur Aufgabe
gemacht, Wissen über aktuelle Themen aus der Branche zu vermitteln
und Geschäftskontakte zu erleichtern.

Veranstaltet von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen
Content und redaktionelles Outsourcing, bildet die EBC ein
schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business. Monatliche
Veranstaltungen, bei denen sowohl Impulsreferate als auch
Fachvorträge und Podiumsdiskussionen Platz haben, bilden die ideale
Plattform für Erfahrungs- und Meinungsaustausch.

Die Partner-Unternehmen der E-Business-Community sind:

- A1 Telekom Austria www.A1TelekomAustria.at
- CELLULAR GmbH www.cellular.at
- CMS Reich-Rohrwig Hainz Rechtsanwälte GmbH www.cms-rrh.com
- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc
- economyaustria http://economyaustria.at
- Ericsson Austria www.ericsson.com
- Hewlett-Packard www.hp.com/at
- Kapsch www.kapsch.net
- NAVAX Consulting GmbH www.navax.at
- NextiraOne www.nextiraone.at
- SAMSUNG www.samsung.at
- SAP Österreich GmbH www.sap.at
- WirtschaftsBlatt Verlag AG www.wirtschaftsblatt.at
- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at
- APA-MultiMedia http://multimedia.apa.at

Weitere Bilder unter:
http://www.apa-fotoservice.at/galerie/2749

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:
APA-E-Business-Community
Barbara Rauchwarter
Tel.: +43/1/360 60-5700
[email protected]
Web: http://ebc.apa.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | MMM

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel