LHStv. Scheuch: Freiwilligen-Organisationen von EU-Arbeitszeitrichtlinie ausnehmen

Praxisferne EU-Bürokraten schauen nicht über eigenen Tellerrand und schränken persönliche Freizeitgestaltung ein

Klagenfurt (OTS/LPD) - Harsche Kritik am Vorhaben der
EU-Kommission, durch eine Änderung der Arbeitszeitrichtlinie auch Einsätze für Freiwilligen-Organisationen zu limitieren, gibt es heute, Freitag, von Kärntens Feuerwehrreferent LHStv. Uwe Scheuch. "Dass sich die Bevölkerung über die grundsätzliche Sinnhaftigkeit der EU Gedanken macht, ist bei so abstrusen Ideen kein Wunder. Da sieht man wieder einmal, wie praxisfern die Bürokraten in Brüssel sind. Wir werden uns natürlich mit aller Vehemenz grenzüberschreitend dafür einsetzen, dass Tätigkeiten in Freiwilligen-Organisationen von der Arbeitszeitrichtlinie ausgenommen bleiben", kündigte Scheuch an.

Er frage sich außerdem, wie eine derartige Entscheidung zustande kommen könne, so der Feuerwehrreferent. Offenbar hätten hier die zuständigen Stellen in Brüssel nicht über den eigenen Tellerrand hinausgeschaut. "Freiwilligkeit gehört gefördert, nicht gebremst. Ohne den selbstlosen Einsatz tausender freiwilliger Helfer gäbe es keine Feuerwehr, keine Rettung, keine Bergrettung, keine Wasserrettung und viele andere Organisationen auch nicht. Dem Reglementierungswahn der EU muss hier ein Riegel vorgeschoben werden", so Scheuch.

Schließlich gehe es hier ja letztendlich um den Versuch, in unsere persönliche Freizeitgestaltung einzugreifen. Und die gehe die Bürokraten in Brüssel bei aller Wertschätzung wirklich gar nichts an. (Schluss)

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