- 23.02.2012, 13:54:44
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JVP-Stracke zu ÖH Uni Wien: Kümmert euch um das Service!
Wiedereinführung Studiengebühren durchaus positiv
Wien (OTS) - Verärgert über die Reaktion der ÖH zur
Wiedereinführung der Studiengebühren an der Uni Wien zeigt sich
Dominik Stracke, Landesobmann der Jungen ÖVP Wien.
Die Junge ÖVP Wien befürworte die Wiedereinführung der
Studiengebühren an der Universität Wien, wenn gleichzeitig das
Service für die Studierenden endlich verbessert werde. "Das Service
an der Uni Wien ist noch immer eine Katastrophe. DAS ist eine
Realität, die die Studierenden jeden Tag betrifft und jeden Tag
ärgert. Die ÖH sollte sich um die StudentInnen kümmern, nicht um
irgendwelche Demonstrationen in Deutschland, oder ihre Mittel für
linke Politbeisl zweckentfremden", so Stracke weiter.
Würde die ÖH ihre Rolle als Vertretung der Studierenden wahrnehmen,
wäre das sehr sinnvoll. Es sei durchaus gerechtfertigt,
Studiengebühren einzuführen, wenn gleichzeitig das Service für
Studierende heraufgefahren werde und die Universitäten ihren
Serviceauftrag für StudentInnen wahrnehmen.
Gerade in den derzeitigen Semesterferien der Uni Wien zeige sich das
mangelnde Service. "Keine Lehrveranstaltungen und die meisten
Serviceeinrichtungen halten geschlossen. Das widerspricht meinem Bild
von einer funktionierenden Uni ganz massiv", so Stracke weiter. Zudem
gehe die Umstellung von Zettelwirtschaft auf digitales Service für
die Studierenden viel zu langsam: "Was an anderen Universitäten
längst umgesetzt wurde, schafft die Uni Wien nicht", so der JVP
Landesobmann. "Jenseitige Öffnungszeiten der Serviceeinrichtungen,
lange Schlangen davor, wenn einmal geöffnet ist und stapelweise
Papier - das sind Dinge, die die Studentinnen und Studenten wirklich
betreffen und aufregen. Darum soll sich die ÖH kümmern! Stattdessen
ein Cafe zu betreiben ist da ja richtig absurd."
Die Behauptung, dass alle Studenten arbeiten würden, nur um überleben
zu können, sei reiner Populismus der ÖH: "Warum Studierende neben dem
Studium arbeiten? Weil es wichtig ist, bereits während der Ausbildung
Erfahrungen zu sammeln", so Stracke. Auch wenn es nur ein 20 Stunden
Job ist, ist es doch nicht schlecht, in das Arbeitsleben zu
schnuppern und Erfahrungen auch neben der fachlichen Ausbildung zu
sammeln.
"Die ÖH Uni Wien sollte sich wieder mehr auf die Bereiche
Bildungspolitik und Service konzentrieren, statt auf Populismus und
Marktschreierei", so Stracke abschließend. Beginnen könnte man
beispielsweise mit dem Punkt "Bildungspolitik" auf der Homepage der
ÖH Uni Wien: hier ist noch der Sommerjournaldienst 2011 zu finden.
Aber egal: der Sommer kommt eh bald wieder.
Rückfragehinweis:
Junge ÖVP Wien Tel.: 01/51543 - 500, Fax: 01/51543 - 509 mailto:[email protected] www.jvpwien.at Bartensteingasse 16, 1010 Wien
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