JVP-Stracke zu ÖH Uni Wien: Kümmert euch um das Service!

Wiedereinführung Studiengebühren durchaus positiv

Wien (OTS) - Verärgert über die Reaktion der ÖH zur Wiedereinführung der Studiengebühren an der Uni Wien zeigt sich Dominik Stracke, Landesobmann der Jungen ÖVP Wien.

Die Junge ÖVP Wien befürworte die Wiedereinführung der Studiengebühren an der Universität Wien, wenn gleichzeitig das Service für die Studierenden endlich verbessert werde. "Das Service an der Uni Wien ist noch immer eine Katastrophe. DAS ist eine Realität, die die Studierenden jeden Tag betrifft und jeden Tag ärgert. Die ÖH sollte sich um die StudentInnen kümmern, nicht um irgendwelche Demonstrationen in Deutschland, oder ihre Mittel für linke Politbeisl zweckentfremden", so Stracke weiter.

Würde die ÖH ihre Rolle als Vertretung der Studierenden wahrnehmen, wäre das sehr sinnvoll. Es sei durchaus gerechtfertigt, Studiengebühren einzuführen, wenn gleichzeitig das Service für Studierende heraufgefahren werde und die Universitäten ihren Serviceauftrag für StudentInnen wahrnehmen.

Gerade in den derzeitigen Semesterferien der Uni Wien zeige sich das mangelnde Service. "Keine Lehrveranstaltungen und die meisten Serviceeinrichtungen halten geschlossen. Das widerspricht meinem Bild von einer funktionierenden Uni ganz massiv", so Stracke weiter. Zudem gehe die Umstellung von Zettelwirtschaft auf digitales Service für die Studierenden viel zu langsam: "Was an anderen Universitäten längst umgesetzt wurde, schafft die Uni Wien nicht", so der JVP Landesobmann. "Jenseitige Öffnungszeiten der Serviceeinrichtungen, lange Schlangen davor, wenn einmal geöffnet ist und stapelweise Papier - das sind Dinge, die die Studentinnen und Studenten wirklich betreffen und aufregen. Darum soll sich die ÖH kümmern! Stattdessen ein Cafe zu betreiben ist da ja richtig absurd."

Die Behauptung, dass alle Studenten arbeiten würden, nur um überleben zu können, sei reiner Populismus der ÖH: "Warum Studierende neben dem Studium arbeiten? Weil es wichtig ist, bereits während der Ausbildung Erfahrungen zu sammeln", so Stracke. Auch wenn es nur ein 20 Stunden Job ist, ist es doch nicht schlecht, in das Arbeitsleben zu schnuppern und Erfahrungen auch neben der fachlichen Ausbildung zu sammeln.

"Die ÖH Uni Wien sollte sich wieder mehr auf die Bereiche Bildungspolitik und Service konzentrieren, statt auf Populismus und Marktschreierei", so Stracke abschließend. Beginnen könnte man beispielsweise mit dem Punkt "Bildungspolitik" auf der Homepage der ÖH Uni Wien: hier ist noch der Sommerjournaldienst 2011 zu finden. Aber egal: der Sommer kommt eh bald wieder.

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