FP-Dadak: Große Mehrheit der Meidlinger gegen Parkpickerl

Meidlinger Bevölkerung von BV Votava gefrotzelt

Wien (OTS/fpd) - "Die Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung kann nur dann kommen, wenn bereits zuvor Maßnahmen gesetzt werden um Dauerstellplätze von der Straße in Garagen zu verlagern. (...) Damit kann frühestens in fünf Jahren eine mögliche Ausweitung thematisiert werden. Durch eine vorherige Ausweitung fühlen sich die Wienerinnen und Wiener zurecht nur gefrotzelt."

Das waren die Worte des ehemaligen SPÖ Verkehrsstadtrates Schicker kurz vor der letzten Wahl (Quelle:
http://www.wien.gv.at/rk/msg/2010/09/29024.html).

Was die Worte des ehemaligen Verkehrsstadtrates wert sind, wurde in der gestrigen, von den Freiheitlichen verlangten Bürgerversammlung eindeutig bewiesen. Mit Unterstützung der Grünen und einer Hand voll Befürwortern versuchte Bezirksvorsteherin Votava Stimmung für das Parkpickerl zu machen, kritisiert heute der Meidlinger FP-Gemeinderat, LAbg. Michael Dadak.

Die zahlreich gestellten Fragen der Besucher wurden nur teilweise und halbherzig beantwortet. Insbesondere der mehrfach geäußerte Wunsch nach einer Bürgerbefragung wurde gekonnt ignoriert. Die FPÖ hat bereits vor einem Jahr einen diesbezüglichen Antrag im Bezirk gestellt, der aber nach Zuweisung in den Verkehrsausschuss schubladisiert wurde. "Echte Bürgerbeteiligung sieht anders aus", so Dadak.

Bei einer spontan vom "unabhängigen" Moderator initiierten Abstimmung zeigte sich, dass sich die überwiegende Mehrheit der Anwesenden gegen die Einführung des Abzockerpickerls aussprechen. Votava betonte daraufhin, dass eine Bürgerversammlung lediglich der Diskussion und der Information auf Bezirksebene diene. "In diesem Zusammenhang sei allerdings Votava darauf hingewiesen, dass letztendlich der Bezirk über die Einführung des Parkpickerls entscheidet und somit Votava selbst dafür verantwortlich zeichnet", sagt Dadak abschließend. (Schluss) hn

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