• 22.02.2012, 11:24:17
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Küchenkeime: Die unsichtbaren Krankmacher - AUDIO

München (OTS) - Lebensmittelskandale, wie aktuell im Süden
Deutschlands, gehen immer wieder durch die Presse. Da ist mal von
ekligem Gammelfleisch die Rede oder von Mäusekot im Brot, und wir
Verbraucher sind da ziemlich machtlos, denn wir haben auf die
Sauberkeit der Betriebe keinen Einfluss. Aber auch bei uns zu Hause
lauern die Gefahren von unsichtbaren Krankmachern, und das meist,
weil wir das eine oder andere über Hygiene- Maßnahmen nicht wissen.
Darum haben wir uns an den TÜV SÜD Experten Dr. Andreas Daxenberger
gewandt und ihn gefragt, wie man sich in der eigenen Küche vor den
fatalen Keimen schützen kann:

0-Ton: 21 Sekunden

Keine Spüllappen, Schwämme, Bürsten etc., Reinigungsutensilien
einfach in der Küche liegen lassen, denn da ist dann Feuchtigkeit,
und die sind ja dann auch nach Gebrauch verschmutzt, das sind beste
Bedingungen zum Wachstum von Bakterien, auch von krankmachenden
Bakterien. Insofern immer dafür sorgen, dass Lappen, Spülschwämme
etc. regelmäßig gewechselt werden.

Und damit schädliche Keime keine Chance haben, sollte man stets
auch getrennte Tücher fürs Abtrocknen der Hände und zum Nachtrocknen
des Geschirrs verwenden. Aber Küchenhygiene beinhaltet noch mehr:

0-Ton: 14 Sekunden

Die Arbeitsflächen optisch sauber halten. Und gerade dann, wenn
tierische Lebensmittel verarbeitet worden sind, nach der Verarbeitung
sofort mit heißem Wasser und Haushaltsküchenreiniger spülen. Das
tötet schon die allermeisten Bakterien ab.

Und natürlich immer die Hände waschen, bevor man mit den
Lebensmitteln in Berührung kommt. Nachdem man alle Maßnahmen
getroffen hat, muss man natürlich noch wissen, auf welche
Nahrungsmittel man besonders achten muss:

0-Ton: 20 Sekunden

Empfindlich für krankmachende Keime, Salmonellen beispielsweise,
sind mal grundsätzlich alle tierischen Lebensmittel. Besonders
empfindlich sind dann die Lebensmittel, wenn sie gehackt,
zerkleinert, verarbeitet sind, in Scheiben geschnitten
beispielsweise. Weil, dann haben wir eine große Oberfläche und je
größer die Oberfläche, desto leichter können auch Keime auf die
Oberfläche kommen.

Darum ist es auch ganz wichtig, dass die Kühlkette bei
Lebensmitteln nicht unterbrochen wird, also von der
Supermarktkühltheke, in die Kühltasche und zu Hause gleich in den
Kühlschrank, rät TÜV SÜD, damit krankmachende Küchenkeime keine
Chance bei Ihnen haben.

ACHTUNG REDAKTIONEN:

Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt
bitte an [email protected].

FÜR DIE REDAKTEURE:

Ein neuer Service für Sie: Den dazugehörigen Podcast bzw. fertig
gebauten Beitrag finden Sie auf der Homepage von TÜV Süd.

Audio(s) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalaudio-Service
sowie im OTS-Audioarchiv unter http://audio.ots.at

Rückfragehinweis:
TÜV SÜD AG, Heidi Atzler
Telefon: +49 89/57 91- 29 35
E-Mail: [email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NAA

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