Sebastian Kurz sehr zufrieden mit Initiative von Unterrichtsministerin Schmied bei Schulpflichtverstößen

Kanzler und Vizekanzler setzen Zeichen, dass der Republik die verlorene Generation von 75.000 Jungen ohne Ausbildung und Job nicht egal ist

Wien (OTS) - Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz ist sehr zufrieden mit den Plänen von Unterrichtsministerin Claudia Schmied beim Thema Schulpflichtverstößen. Durch die gestrige Initiative von Bundeskanzler Werner Faymann und Vizekanzler Michael Spindelegger kommt Bewegung in die Sache: Die Republik setzt jetzt ein Zeichen, dass ihr die verlorene Generation von 75.000 Jungen ohne Ausbildung und Job nicht egal ist.

Es braucht ein Bündel an Maßnahmen, wie seit mehreren Monaten unter anderem vom unabhängigen Expertenrat für Integration gefordert:
verpflichtende Elterngespräche, Motivforschung zur besseren Prävention, statische Erhebung sowie höhere Strafen als letzte Konsequenz, um dem Signal zum Ausdruck zu verhelfen, dass es nicht toleriert wird, wenn Eltern ihre Kinder nicht in die Schule schicken. Zusätzlich zu den bereits bestehenden Maßnahmen wie dem Ausbau der Ganztagsbetreuung, Jugendcoaches und das kostenlose Nachholen von Schulabschlüssen, so Kurz.

Es geht in Summe aber konkret um die drei Themen:
Schulpflichtverletzung, Schulabbruch und die hohe Zahl an Menschen ohne Ausbildung und Job. Beim Thema Schulpflichtverletzung wird jetzt ein erster Schritt getan.

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