- 22.02.2012, 11:02:38
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Sebastian Kurz sehr zufrieden mit Initiative von Unterrichtsministerin Schmied bei Schulpflichtverstößen
Kanzler und Vizekanzler setzen Zeichen, dass der Republik die verlorene Generation von 75.000 Jungen ohne Ausbildung und Job nicht egal ist
Wien (OTS) - Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz ist sehr
zufrieden mit den Plänen von Unterrichtsministerin Claudia Schmied
beim Thema Schulpflichtverstößen. Durch die gestrige Initiative von
Bundeskanzler Werner Faymann und Vizekanzler Michael Spindelegger
kommt Bewegung in die Sache: Die Republik setzt jetzt ein Zeichen,
dass ihr die verlorene Generation von 75.000 Jungen ohne Ausbildung
und Job nicht egal ist.
Es braucht ein Bündel an Maßnahmen, wie seit mehreren Monaten unter
anderem vom unabhängigen Expertenrat für Integration gefordert:
verpflichtende Elterngespräche, Motivforschung zur besseren
Prävention, statische Erhebung sowie höhere Strafen als letzte
Konsequenz, um dem Signal zum Ausdruck zu verhelfen, dass es nicht
toleriert wird, wenn Eltern ihre Kinder nicht in die Schule schicken.
Zusätzlich zu den bereits bestehenden Maßnahmen wie dem Ausbau der
Ganztagsbetreuung, Jugendcoaches und das kostenlose Nachholen von
Schulabschlüssen, so Kurz.
Es geht in Summe aber konkret um die drei Themen:
Schulpflichtverletzung, Schulabbruch und die hohe Zahl an Menschen
ohne Ausbildung und Job. Beim Thema Schulpflichtverletzung wird jetzt
ein erster Schritt getan.
Rückfragehinweis:
Staatssekretariat für Integration Pressereferat 1010 Wien, Minoritenplatz 9 Tel.: +43 1 53126-70905 mailto:[email protected]
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