"Verblendung" ist riskantester Film des Jahres 2011

Wien (OTS) - 80 Prozent aller Hollywood-Filme sind Allianz versichert. Um die Sicherheit für Schauspieler und Crew zu gewährleisten, werden sogar Drehbücher verändert. Anlässlich der kommenden Oscar-Verleihung kürt die Allianz "Verblendung" zum riskantesten Film des Jahres.

In dem Film, der auf dem gleichnamigen Bestseller "The Girl with the Dragon Tattoo" von Stig Larsson basiert, sind Rooney Mara als Hackerin Lisbeth Salander und Daniel Craig als Journalist gemeinsam einem Geheimnis auf der Spur.

"Zu den riskanten Elementen in 'The Girl with the Dragon Tattoo' gehören Motorradfahrten, Skateboarding sowie Kampf- und Folterszenen. Dass der Film im Ausland gedreht wurde, trug ebenfalls erheblich zum Gesamtrisiko bei", erklärte Lauren Bailey, Vice President of Entertainment bei Fireman's Fund, die zur Allianz Gruppe gehörige Entertainment Division von Fireman's Fund. "Wenn wir Filme versichern, dann arbeitet Fireman's Fund eng mit den Studios zusammen. Es geht darum, Risiken und Haftpflicht gering zu halten, um die Sicherheit aller Teilnehmer zu garantieren. Gleichzeitig soll natürlich die künstlerische Vision des Regisseurs Realität werden."

Sicherheitsbedenken ändern Drehbuch

Einige Actionszenen im Film, wie zum Beispiel eine wichtige Motorradfahrt, die ursprünglich im Buch vorkommt, mussten aufgrund von Sicherheitsbedenken geändert werden. "Teil meiner Rolle als Risikoberater ist es, gemeinsam mit den Filmstudios Action- und Stuntszenen zu analysieren, denn nur wenn ich alle Sicherheitsmaßnahmen genau kenne, kann ich die Sicherheit der Schauspieler und der Crew gewährleisten", sagt Paul Holehouse, Entertainment Risk Consultant bei Fireman's Fund. "The Girl with the Dragon Tattoo" wurde an unterschiedlichen internationalen Drehorten wie Schweden, der Schweiz und Großbritannien gefilmt. Auch das bringt eine Reihe von Herausforderungen mit sich, wie etwa den Transport von Filmausrüstung und Kostümen sowie potenzielle Krankheitsfälle im Ausland. "Verzögerungen können eine Produktion Millionen von Dollars kosten. Verletzt sich beispielsweise ein Star so schwer, dass er außer Stande ist, zu arbeiten, so kann das für einen Big-Budget-Film bis zu 250.000 Dollar pro Tag ausmachen", fügte Wendy Diaz, Entertainment Underwriting Director bei Fireman's Fund, hinzu.

Oscarverleihung ante portas?

Mara darf sich in der Kategorie "Beste Schauspielerin" Hoffnung auf einen Oscar(R) machen. Außerdem wurde "The Girl with the Dragon Tattoo" auch für "Beste Kamera", "Besten Schnitt", "Besten Tonschnitt" und "Besten Ton" nominiert. Auch vier der Filme, die in der Kategorie "Bester Film" ins Rennen gehen - "The Artist", "Extremely Loud & Incredibly Close", "Hugo" und "Moneyball" - wurden von der Allianz versichert.

Von Indie-Filmen bis hin zu Blockbusters versichert Fireman's Fund 80 Prozent aller US-amerikanischen Filme. Fireman's Fund bietet folgende Versicherungen an, um Filmstudios während des Drehs vor einer Vielzahl von Versicherungsrisiken und Verpflichtungen gegenüber ihren Schauspielern, der Crew und in Bezug auf den Produktionsprozess zu schützen:

- Schauspielerversicherung deckt die Kosten, die der Produktionsfirma entstehen, falls ein versicherter Künstler aufgrund von Krankheit, Verletzung oder Tod nicht verfügbar sein sollte. Im Wesentlichen handelt es sich hier um eine Betriebsunterbrechungsversicherung für die Produktionsfirma für den Fall, dass ein versicherter Künstler aufgrund der gedeckten Gefahren nicht drehen kann.

- Requisiten-, Kulissen- und Kostümversicherung zahlt für Schäden und Zerstörung im Zusammenhang mit den Requisiten, Kulissen, Kostümen und der Ausrüstung des Versicherten. Im Allgemeinen betrifft dies Gegenstände "vor der Kamera".

- Versicherung für zusätzliche Ausgaben deckt Verluste, die der Produktionsfirma aufgrund von z.B. Ausrüstung oder Drehorten, entstehen.

- Sach-Haftpflichtversicherung ist für die gesetzliche Haftpflicht des Versicherten für unbewegliches Eigentum (Drehorte) gedacht.

- Versicherung für sonstige Ausrüstung kommt für Schäden im Zusammenhang mit Gegenständen "hinter der Kamera" auf, einschließlich Kameras, tontechnischer Ausrüstung, Beleuchtung

- Versicherung für fehlerhaftes Material deckt die Kosten eines erneuten Drehs oder der Korrektur von inakzeptablem Filmmaterial aufgrund der versehentlichen Nutzung von fehlerhaftem Rohmaterial oder Ausrüstung (einschließlich Kameras, tontechnische Ausrüstung, etc.). Dazu gehört auch die versehentliche fehlerhafte Verarbeitung im Labor und fehlerhafter Filmschnitt, wenn z.B. der Cutter den Negativfilm beschädigt.

- Negativ-Versicherung ist eine Vollversicherung mit anderen Beschränkungen, die die oben unter "Versicherung für fehlerhaftes Rohmaterial" genannten Gefahren ausschließt.

Die Entertainment Division von Fireman's Fund

Fireman's Fund ist weltweiter Kompetenzführer bei der Entertainment Versicherung und deckt Hollywood Blockbuster, Indie-Filme, Fernsehfilme, Tourneen und Live-Veranstaltungen. Zum Entertainment Team gehören mehr als 90 Versicherungsspezialisten, u.a. spezialisierte Underwriter, qualifiziertes Dienstleistungspersonal, Schadenregulierer, Wirtschaftsprüfer und Sicherheitsexperten, die im Durchschnitt über mehr als 25 Jahre Erfahrung im Entertainment-Bereich verfügen. Fireman's Fund Insurance Company wurde 1863 gegründet und ist ein führender Schaden- und Unfallversicherer, der in ganz Amerika private und betriebliche Versicherungsprodukte anbietet. Fireman's Fund ist Top im High-Net-Worth Entertainment und beim "grünen" Versicherungsschutz. Fireman's Fund ist Mitglied der Allianz Gruppe, einem der größten Schaden- und Unfallversicherer der Welt. Weitere Informationen finden Sie unter www.firemansfund.com.

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