Junge ÖVP: Zukunftsraub durch Schulpflichtverletzung nicht verharmlosen, sondern konsequent bekämpfen

Wenn Eltern ihre Kinder bewusst nicht in die Schule schicken und so ihre Zukunft aufs Spiel setzen, braucht es schärfere Maßnahmen um diesen Zukunftsraub zu verhindern

Wien, 20. Februar 2012 (ÖVP-PD) In den letzten fünf Jahren hat sich die Zahl der Strafverfahren wegen anhaltender Schulpflichtverletzung verdoppelt. Dabei handelt es sich nicht um vereinzelte Fehlstunden, sondern um - oft wochenlanges -
Fernbleiben von der Schule, das nicht selten auf Druck der Eltern erfolgt: "Langanhaltende Schulpflichtverletzung führt in den meisten Fällen zu einem vorzeitigen Schulabbruch ohne Bildungsabschluss, von dem junge Migrantinnen und Migranten viermal so oft betroffen sind, wie junge Menschen ohne Migrationshintergrund. Bereits heute sind 75.000 junge Menschen arbeitslos, von denen ein beträchtlicher Anteil über keinen Schulabschluss verfügt", so Axel Melchior, Generalsekretär der Jungen ÖVP, und weiter: "Sebastian Kurz hat daher in seiner Funktion als Integrationsstaatssekretär klargemacht: Zukunftsraub durch anhaltende Schulpflichtverletzung und die damit verbundenen Folgen dürfen nicht verharmlost werden, sondern muss konsequent bekämpft werden, um den jungen Menschen ihre Chancen auf eine erfolgreiche Zukunft zurückzugeben!", stellt Melchior fest. ****

Als mögliche Konsequenzen bei anhaltender Schulpflichtverletzung soll es ein Bündel an möglichen Maßnahmen geben: Neben verpflichtenden Elterngesprächen, einer umfassenden Motivforschung und Analyse muss es in schwerwiegenden Fällen auch schärfere Sanktionen für Eltern geben, die ihre Kinder bewusst vom Unterricht fernhalten: "Anhaltende Schulpflichtverletzung ist kein Kavaliersdelikt und der daraus folgende Schulabbruch ist die
direkte Vorstufe zur Arbeitslosigkeit. Wenn Eltern bewusst die Zukunft ihrer Kinder aufs Spiel setzen, dürfen wir dieses Problem nicht verharmlosen, sondern müssen mit klaren Konsequenzen reagieren", betont Melchior abschließend.

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