FP-Neubauer/Gudenus: Anhebung des faktischen Pensionsantrittsalters wird von Wiener SPÖ bereit jetzt ausgehebelt!

Wien (OTS/fpd) - Während Bundeskanzler Faymann und Bundesminister Hundstorfer den Kleinst-Pensionisten für die nächsten Jahre ein "Belastungspaket" der besonderen Grässlichkeiten servierte, unterstützt Wiens Bürgermeister Häupl das Bemühen roter Genossen des Wiener Rathauses, sich über die Hintertür noch schnell auf Kosten der Steuerzahler in den vorzeitigen Ruhestand zu verabschieden.

So hat die Stadt Wien seit Jänner 2012 exakt 117 Frühpensionierungen zu verzeichnen, rechnet man diese Anzahl auf das laufende Jahr hoch, macht dies die unfassbare Zahl von etwa 700 Frühpensionisten alleine im Magistrat Wien aus.

"Während Faymann, Spindelegger und Hundstorfer nicht müde werden, die Sinnhaftigkeit des Belastungspakets der geschundenen Bevölkerung schmackhaft zu machen und mit Händen und Würgen nach Argumenten dafür ringen, kümmert sich offenbar der "Ober-Rote" von Wien, Bürgermeister Häupl wieder einmal nicht um die leeren Staatskassen", stellt der freiheitliche Seniorensprecher, NAbg. Werner Neubauer, fest.

"Es ist schändlich, den Betroffenen ein massives Belastungspaket mit finanziellen Einbußen zuzumuten, die Fristen für eine Korridorpension von 37,5 auf 40 Jahre zu erhöhen, während ein roter Landesfürst zusieht, wie sich hunderte Beamte über die Hintertür mit durchschnittlich 52 Jahren in die Pension verabschieden", sagt Wiens FPÖ-Klubche und stellvertretender Bundesparteiobmann Mag. Johann Gudenus.

In diesem Fall zeige sich erneut, wie wichtig die seit langem von der FPÖ aufgestellte Forderung nach Einbeziehung des Arbeitsinspektorates im öffentlichen Bereich wäre, was von den Regierungsparteien bis dato abgelehnt wird.

Prävention und Rehabilitationsmaßnahmen fehlen in Wien derzeit zur Gänze, für 30,000 Mitarbeiter stehen insgesamt zwei (!) Sozialarbeiter zur Verfügung. "Was wieder einmal bestätigt, dass sozialistisch regiert, noch lange nicht sozial sein muss", so Neubauer.

Wenn uns nun Vertreter der Bundesregierung beinahe im Stundentakt erklären wollen, dass es das Ziel zur Erhaltung unseres Pensionssystems sein muss, ältere Menschen länger im Arbeitsprozess zu halten, dies aber bereits im eigenen Wirkungsbereich der öffentlichen Verwaltung nicht funktioniert, dann lassen solche Umstände für andere Arbeitsplätze nur das Schlimmste erwarten. "Dem Steuerzahler werden alleine durch diese Vorgangsweise in Wien eine Milliarde Euro in der laufenden Legislaturperiode entstehen, das ist untragbar", so Neubauer und Gudenus. (Schluss)

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