• 20.02.2012, 08:29:07
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Unfassbarer FPÖ-Skandal: Strache verbreitet und bewirbt Neonazi-Propagandamaterial!

Affäre um Straches Facebook-Asyllügen erreicht neue Dimension. Rücktritt unumgänglich.

Wien (OTS) - "Schlimm genug, dass Strache auf seiner
Facebook-Seite dreiste Lügen über Asylsuchende verbreitet. Doch jetzt
deutet alles darauf hin, dass Strache zudem auch noch von seiner
Vergangenheit im Neonazi-Umfeld eingeholt wurde. Die Spur des
Anti-Asyl-Bildes, das Strache höchstpersönlich auf Facebook in Umlauf
gebracht und beworben hat, führt direkt in die Abgründe der
österreichischen Neonaziszene. Dass ein Parteiobmann aktiv
Neonazi-Lügenmaterial verbreitet, ist wohl einzigartig in der
österreichischen Nachkriegsgeschichte. Das ist ein unfassbarer
Skandal. Strache hat damit jegliche Legitimität verloren, einen
Parlamentsklub zu führen. Er muss umgehend zurücktreten.", betont
Alexander Pollak, Sprecher von SOS Mitmensch.

Recherchen belegen, dass es sich bei dem von Strache auf seiner
Facebook-Seite beworbenen "Österreicher in Not"-Bild um
Neonazi-Propagandamaterial handelt. Die Herkunftsgeschichte des
Lügenbildes führt direkt auf Neonaziseiten und zur radikal
rechtsextremen Gruppierung "Arbeitsgemeinschaft für demokratische
Politik" (wie auch "Der Standard" in seiner heutigen Ausgabe
berichtet).

Hier die wichtigsten Hintergrundinformationen:

- Die falsche Berechnung, die auf dem "Österreicher in Not"-Bild 
   abgebildet ist, wurde bereits 2009 in Neonaziforen kommentiert 
   und verlinkt.
 - Die Links in den Neonaziforen führen wiederum 
   zur "Arbeitsgemeinschaft für demokratische Politik" (AFP). Diese 
   radikal rechtsextreme Gruppierung hat Anfang 2009 
   das "Österreicher in Not"-Bild als Teil ihres 
   Lügenpropagandamaterials veröffentlicht
 - Über den radikal rechtsextremen bis neonazistischen Charakter der 
   AFP existiert ein Gutachten von Prof. Heinz Mayer:   
   www.doew.at/frames.php?/projekte/rechts/organisation/afp.html
 - SOS Mitmensch hatte schon im September 2011 die Vermutung 
   geäußert, dass es sich bei dem "Österreicher in Not"-Bild um 
   Neonazi-Propaganda handeln könnte. Dennoch hat sich Strache genau 
   dieses Neonazi-Lügenmaterials bedient - ein unfassbarer Skandal!

Weitere Details zur neonazistischen Herkunftsgeschichte des von
Strache beworbenen Lügenmaterials bei Rückfrage, denn wir wollen
keine Beweislinks online stellen, die zu Neonaziseiten führen.

Rückfragehinweis:
Alexander Pollak
0664 512 09 25
[email protected]
www.sosmitmensch.at

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