Unfassbarer FPÖ-Skandal: Strache verbreitet und bewirbt Neonazi-Propagandamaterial!

Affäre um Straches Facebook-Asyllügen erreicht neue Dimension. Rücktritt unumgänglich.

Wien (OTS) - "Schlimm genug, dass Strache auf seiner
Facebook-Seite dreiste Lügen über Asylsuchende verbreitet. Doch jetzt deutet alles darauf hin, dass Strache zudem auch noch von seiner Vergangenheit im Neonazi-Umfeld eingeholt wurde. Die Spur des Anti-Asyl-Bildes, das Strache höchstpersönlich auf Facebook in Umlauf gebracht und beworben hat, führt direkt in die Abgründe der österreichischen Neonaziszene. Dass ein Parteiobmann aktiv Neonazi-Lügenmaterial verbreitet, ist wohl einzigartig in der österreichischen Nachkriegsgeschichte. Das ist ein unfassbarer Skandal. Strache hat damit jegliche Legitimität verloren, einen Parlamentsklub zu führen. Er muss umgehend zurücktreten.", betont Alexander Pollak, Sprecher von SOS Mitmensch.

Recherchen belegen, dass es sich bei dem von Strache auf seiner Facebook-Seite beworbenen "Österreicher in Not"-Bild um Neonazi-Propagandamaterial handelt. Die Herkunftsgeschichte des Lügenbildes führt direkt auf Neonaziseiten und zur radikal rechtsextremen Gruppierung "Arbeitsgemeinschaft für demokratische Politik" (wie auch "Der Standard" in seiner heutigen Ausgabe berichtet).

Hier die wichtigsten Hintergrundinformationen:

  • Die falsche Berechnung, die auf dem "Österreicher in Not"-Bild abgebildet ist, wurde bereits 2009 in Neonaziforen kommentiert und verlinkt.
  • Die Links in den Neonaziforen führen wiederum zur "Arbeitsgemeinschaft für demokratische Politik" (AFP). Diese radikal rechtsextreme Gruppierung hat Anfang 2009 das "Österreicher in Not"-Bild als Teil ihres Lügenpropagandamaterials veröffentlicht
  • Über den radikal rechtsextremen bis neonazistischen Charakter der AFP existiert ein Gutachten von Prof. Heinz Mayer: www.doew.at/frames.php?/projekte/rechts/organisation/afp.html
  • SOS Mitmensch hatte schon im September 2011 die Vermutung geäußert, dass es sich bei dem "Österreicher in Not"-Bild um Neonazi-Propaganda handeln könnte. Dennoch hat sich Strache genau dieses Neonazi-Lügenmaterials bedient - ein unfassbarer Skandal!

Weitere Details zur neonazistischen Herkunftsgeschichte des von Strache beworbenen Lügenmaterials bei Rückfrage, denn wir wollen keine Beweislinks online stellen, die zu Neonaziseiten führen.

Rückfragen & Kontakt:

Alexander Pollak
0664 512 09 25
apo@sosmitmensch.at
www.sosmitmensch.at

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