"Thema" am 20. Februar: Lawinengefahr - Tod auf der Skipiste

Außerdem: Dr. Eugen Adelsmayr - weiter Angst vor der Todesstrafe

Wien (OTS) - Christoph Feurstein präsentiert in "Thema" am Montag, dem 20. Februar 2012, um 21.10 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Lawinengefahr - Tod auf der Skipiste

Drei Lawinentote in drei Tagen, zahlreiche Verschüttete, die gerettet werden konnten. Und sogar auf der normalen Piste ist man nicht mehr sicher. Ein 51-jähriger Urlauber wird in Ischgl vor den Augen seiner beiden Söhne verschüttet und stirbt. "Alles, was menschlich machbar ist, haben wir getan. Aber gegen die Natur sind wir oft machtlos", sagt Harald Riedl von der Lawinenkommission. "Thema" begleitet die Einsatzkräfte bei Lawinensprengungen und spricht mit einer Überlebenden. "Ich hatte keine Chance. Ich bin ruhig geworden, habe an meine Kinder gedacht und gehofft, dass ich gerettet werde", erzählt die Sportlehrerin Elisabeth Rubas. Vor sechs Jahren ist sie in Obertauern, ebenfalls mitten auf der Piste, gemeinsam mit sechs weiteren Skifahrern verschüttet worden. Für die 14-jährige Lisa Marie kam damals jede Hilfe zu spät. Eine Reportage von Christian Zechner und Gudrun Kampelmüller.

Dr. Eugen Adelsmayr - weiter Angst vor der Todesstrafe

"Ich trauere um meine Frau und gleichzeitig muss ich mich täglich auf den Prozess vorbereiten. Der Staatsanwalt fordert nach wie vor die Exekution", sagt Dr. Eugen Adelsmayr im "Thema"-Interview. Am kommenden Mittwoch soll der Oberösterreicher wieder vor Gericht in Dubai erscheinen. Drei Wochen später könnte das Urteil gesprochen werden. Dem Anästhesisten und Intensivmediziner wird vorgeworfen, am Tod eines Patienten Schuld zu sein. Ausreisen durfte er nur, um seine schwer kranke Frau zu pflegen. Sie ist im Jänner gestorben. Martina Wolf hat den Arzt, dessen Schicksal bewegt, in Bad Ischl besucht.

Unbesiegbare Keime durch Antibiotika im Fleisch

Die Medizin kämpft gegen ein neues Phänomen: Die Zahl der Patienten mit Infektionen, deren Keime gegen Antibiotika unempfindlich sind, nimmt ständig zu. "Mein Armknochen ist befallen, die Wunde schwürt und nässt ständig", erzählt Patrick Passchier. Der 37-Jährige hat nach einem Stromunfall seinen Arm verloren. Seit Monaten kämpft er gegen multiresistenten Keimbefall. Wenn die Infektion nicht abklingt, wird er keine Prothese tragen können. Die Ursache für das Problem ist für die Mediziner klar: Die Keime kommen aus dem Essen. "Ich appelliere an die Tiermedizin, den Antibiotikaeinsatz zu begrenzen, weil die Humanmedizin an ihre Grenze stößt", sagt Robert Krause von der Medizinischen Universität Graz. Während bei Menschen jährlich 45 Tonnen Antibiotika eingesetzt werden, verkaufen Österreichs Tierärzte an die Bauern 60 Tonnen, berichtet Bert Ehgartner.

Soko Uganda - Lilian Klebow auf den Spuren von Jane Goodall

Es gibt nur noch 6.000 von ihnen. Ihre Lebenserwartung liegt bei 28 Jahren, die Kindersterblichkeit bei mehr als 50 Prozent. Die Batwa-Pygmäen leben im Hochland von Uganda. Als Ehrenbotschafterin des "Jane-Goodall-Instituts - Austria" hat sich "Soko Donau"-Serienstar Lilian Klebow zum Ziel gesetzt, diesen Menschen zu helfen: Das Institut der legendären Wissenschafterin Jane Goodall, die 30 Jahre lang Schimpansen in Gombe erforscht hat, kümmert sich gleichermaßen um Menschen, Regenwald und Tiere. Noch immer werden bis zu 3.000 Schimpansen pro Jahr getötet, berichtet Markus Stachl. Über ihre Erlebnisse in Uganda spricht Lilian Klebow am 20. Februar um 17.40 Uhr in ORF 2 auch im "Winterzeit"-Studio.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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