SP-Schicker: Undemokratischer FP-Gudenus kann als Erster gehen

Wien (OTS/SPW-K) - "Wenn der freiheitliche Wiener Klubobmann
Johann Gudenus fordert, dass Menschen mit undemokratischer Gesinnung in Wien nichts verloren haben, darf er sich als Verehrer des tschetschenischen Despoten Kadyrow gleich selbst als Erster verabschieden", kommentiert SP-Klubvorsitzender Rudi Schicker dessen heutige Aussendung. Nach den dilettantischen Auftritten von Gudenus & Co. bei ihren Auslandsbesuchen, sei die heutige Ankündigung nur ein verzweifelter Versuch, um von diesem Debakel abzulenken. "Gudenus ist für die Würde des Wiener Stadtparlaments mittlerweile untragbar geworden", so Schicker.

Die fachliche Unbedarftheit zeige sich auch an der Argumentation von Gudenus. "In seiner Presseaussendung tritt der blaue Klubobmann gegen die Scharia auf. Noch vor wenigen Wochen tänzelte er um Kadyrow herum, der in Tschetschenien die Durchsetzung der Scharia sogar vorangetrieben hat. Was sollen ihm nun die Menschen überhaupt noch glauben", fragt der SP-Klubchef.

In Wien stellen für Schicker Grundwerte wie Demokratie, Rechtsstaat, Trennung von Staat und Religion, Gewaltfreiheit, gesellschaftlicher Zusammenhalt und die Gleichheit von Frauen und Männern einen fixen Bestandteil des Zusammenlebens dar. Das gelte für alle Menschen in Wien gleichermaßen, unabhängig von Alter, Religion oder Herkunft. Weiters steht außer Frage, dass in Wien die gemeinsame Sprache der Verständigung Deutsch ist. "Gudenus betreibt wiederholt Pauschalverurteilungen im großen Stil. Damit versucht er neuerlich die Menschen in Wien gegeneinander auszuspielen. Das ist höchst unseriös und scharf zu verurteilen", unterstreicht der SP-Klubvorsitzende abschließend.

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