Gehaltsschere - BZÖ-Schenk: Nur substanzlose Ankündigungspolitik von Heinisch-Hosek

Gehaltsangabe: "Vorgehen beim Öffentlichen Dienst ist eine bodenlose Frechheit"

Wien (OTS) - "Seit über drei Jahren gibt es von Frauenministerin Heinisch-Hosek in Sachen "Gehaltsschere zwischen Mann und Frau" nur eine substanzlose Ankündigungspolitik gespickt mit leeren Plattitüden", kritisierte heute BZÖ-Frauensprecherin Abg. Martina Schenk und weiter: "Auch dass sich bei Stelleninseraten ausgerechnet der Öffentliche Dienst sehr oft nicht an die verpflichtende Gehaltsangaben hält, ist eine bodenlose Frechheit. Hier muss die zuständige Ministerin bei den betroffenen Stellen ordentlich drüberfahren und für Ordnung sorgen. Sonst wird diese von der Ministerin "als wirksamstes Mittel gegen Lohnunterschiede" gepriesene Verpflichtung ad absurdum geführt".

"Es müssen endlich verbesserte Rahmenbedingungen für die Frauen geschaffen und besonders ein gesetzlicher Mindestlohn von 1500 Euro brutto eingeführt werden, um die mit über 25 Prozent weit auseinanderklaffende Gehaltsschere zwischen Männern und Frauen zu verringern", verlangte Schenk. Es sei eine Schande, "dass im Jahr 2012 der Unterschied zwischen Frauen- und Männergehältern immer noch so enorm ist. Deshalb müssen endlich konkrete Maßnahmen gegen den gravierenden Unterschied in Bezug auf Frauen- und Männereinkommen von SPÖ und ÖVP gesetzt werden!"

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