Sberbank besiegelt Übernahme der Volksbank International

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Die russische Sberbank ("Sberbank") hat den Kauf von 100 % Anteilen an der Volksbank International AG ("VBI") abgeschlossen. Das heutige Closing folgt der Bekanntmachung vom 8. September 2011, dass die Sberbank und die Aktionäre der VBI - Österreichische Volksbanken-AG ("VBAG"), BPCS S.A. ("BPCS"), DZ BANK AG ("DZ BANK") und WGZ BANK AG ("WGZ BANK") - einen Kaufvertrag unterzeichnet haben.

Von der Transaktion ausgenommen ist die Volksbank, Rumänien, die Tochterbank der VBI in Rumänien.

Zum Ausgleich von Verlusten im 3. Quartal 2011 haben die Verkäufer im Zeitraum zwischen der Vertragsunterzeichnung und dem Closing Beiträge zur Erhöhung des Eigenkapitals der VBI geleistet und außerdem einer Reduzierung des vereinbarten Kaufpreises von EUR 585 Mio. um EUR 80 Mio. zugestimmt. Der endgültige Kaufpreis beläuft sich damit auf EUR 505 Mio.

Nach dem Abschluss der Übernahme wird die Sberbank von der Bankengruppe VBAG, DZ BANK, WGZ BANK und BPCE auch ca. EUR 2,1 Mrd. Gesellschafter-Finanzierung übernehmen, und die VBAG oder eine von der VBAG geleitete Bankengruppe wird der Sberbank einen Kredit mit einer Laufzeit von fünf Jahren in Höhe von EUR 500 Mio. zur Verfügung stellen.

Diese historische Transaktion ist die erste größere Firmenübernahme der Sberbank außerhalb der GUS und kennzeichnet den letzten Schritt des Übergangs von einem großen nationalen Finanzinstitut zu einer führenden internationalen Bank. Ohne die VB Rumänien hat die VBI 295 Niederlassungen und mehr als 600.000 Kunden. Die Tochtergesellschaften der VBI gehören, gemessen an der Bilanzsumme, in Bosnien und Herzegowina, in Kroatien, in der Tschechischen Republik und in der Slowakei zu den Top 10 Finanzinstituten und zu den Top 15 Finanzinstituten in Ungarn, Serbien und Slowenien. Die VBI ist außerdem in der Ukraine präsent und verfügt auch über eine Banklizenz in Österreich.

"Diese Transaktion ist ein bedeutender Schritt in der internationalen Strategie der Sberbank auf unserem Weg zu einem wahrhaft globalen Finanzkonzern. Mit ihren Kapital- und Finanzierungsmöglichkeiten befindet sich die Sberbank in der einmaligen Lage, von dem Wachstumspotenzial der Länder in Mittel- und Osteuropa profitieren zu können. Wir sind zuversichtlich, dass die Sberbank die VBI als starke Basis zu gezieltem Wachstum nutzen wird," erläuterte Herman Gref, Vorstandsvorsitzender der Sberbank.
Der VBI Vorstandsvorsitzende Friedhelm Boschert äußerte sich zufrieden zum Abschluss des Verkaufs: "Es freut mich sehr, dass wir nach mehr als 20 Jahren Geschäftstätigkeit in Mittel- und Osteuropa jetzt in der Lage sein werden, mit Unterstützung der Sberbank als neuem und starkem Eigentümer ein weiteres Kapitel unserer Erfolgsgeschichte aufzuschlagen."

Finanzberater der Sberbank waren Société Générale und J.P.Morgan. Ein weiterer Berater der Transaktion war Troika Dialog.
Im Integrationsprozess wurde die Sberbank ferner von PricewaterhouseCoopers und Oliver Wyman beraten.
Die Citigroup unterstützte den Vorstand der Sberbank mit einer Fairness Opinion.

Rechtsberater der Sberbank war Freshfields Bruckhaus Deringer LLP, die finanzielle und steuerliche Due Diligence wurde für die Sberbank von Deloitte durchgeführt.

Ithuba Capital war alleiniger Finanzberater der VBAG, DZ BANK und WGZ BANK und die Deutsche Bank handelte als alleiniger Finanzberater der BPCE.

Schoenherr war Rechtsberater der VBAG, DZ BANK und WGZ BANK, während Bredin Prat und Dorda Brugger Jordis als Rechtsberater für BPCE tätig war.

KPMG beriet die VBGA in Fragen zum Verkauf und hinsichtlich Steuern.

Sberbank
Alexander Baziyan
PR-Abteilung
Tel. +7(495) 957 5721
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Sberbank ist mit etwa 27 % Anteil am gesamten Vermögen des russischen Banksektors und 240.000 Beschäftigten die größte Bank Russlands. Gründer und Haupteigentümer der Sberbank ist mit mehr als 60 % Anteil stimmberechtigter Aktien die Bank of Russia. Die übrigen Aktionäre der Bank bilden mehr als 245.000 juristische und natürliche Personen. Die Bank verfügt mit 17 regionalen Hauptgeschäftsstellen und mehr als 19.000 Bankstellen landesweit über das größte Filialnetz und besitzt Tochtergesellschaften in Kasachstan, in der Ukraine und Belarus sowie eine Niederlassung in Indien und Repräsentanzen in Deutschland und China.
Die Bank ist Inhaber der von der Bank of Russia ausgegebenen allgemeinen Banklizenz Nr. 1480.

Offizielle Website: www.sberbank.ru

VBAG ist das Spitzeninstitut des Volksbanksektors und agiert als Geschäftsbank und Finanzdienstleister. Die strategische Ausrichtung der VBAG beruht auf den Werten des Volksbankenverbundes sowie den Manifesten der genossenschaftlichen Grundprinzipien. Als Spitzeninstitut des Volksbank-Sektors ist die ÖVpAG eine wichtige Stütze der österreichischen Wirtschaft.

Die VBAG hat seit Jahren eine konstante und zuverlässige Eigentümerstruktur. Fundament ist ein starker österreichischer Kernaktionär. 60,8 % gehören der Volksbanken Holding, hinter der alle regionalen Volksbanken stehen. 23,4 % hält die DZ-Bank Gruppe, 9,4 % die Victoria Gruppe und 5,7 % die RZB. Lediglich 0,6 % befinden sich in Streubesitz.
Offizielle Website: www.volksbank.com

Die DZ BANK ist Teil der deutschen Genossenschaftlichen Finanzgruppe, die mehr als 1.100 regionale Genossenschaftsbanken umfasst und, gemessen an der Bilanzsumme, eine der größten privaten Finanzdienstleistungsorganisationen Deutschlands ist. Innerhalb der Genossenschaftlichen Finanzgruppe fungiert die DZ BANK AG als Zentralinstitut für mehr als 900 Genossenschaftsbanken mit deren 12.000 Bankstellen und als Geschäftsbank.

Zur DZ BANK Gruppe zählen die Bausparkasse Schwäbisch Hall, DG HYP, DZ PRIVATBANK Gruppe, R+V Versicherung, TeamBank, Union Investment Gruppe, die VR LEASING und verschiedene andere Spezialinstitute. Die Unternehmen der DZ BANK Gruppe mit deren starken Marken gehören damit zu den Eckpfeilern des Angebots an Finanzprodukten und Finanzdienstleistungen der Genossenschaftlichen Finanzgruppe. Die DZ BANK Gruppe legt ihre Strategie und ihr Dienstleistungsangebot für die Genossenschaftsbanken und deren Kunden in vier strategischen Geschäftslinien fest - Privatkunden, Firmenkunden, Kapitalmärkte und Transaction-Banking.
Offizielle Website: www.dzbank.de

Seit 1884 ist die WGZ BANK mit Hauptsitz in Düsseldorf, Deutschlands zweitgrößtem Finanzzentrum, die Zentralbank der Volksbanken und Raiffeisenbanken im Rheinland und in Westfalen. Von ihrer Lage im Herzen einer der wichtigsten Wirtschaftsregionen Deutschlands und Europas aus unterstützt und ergänzt sie die Dienstleistungen ihrer etwa 200 Mitgliedsbanken in deren nationalen und internationalen Geschäften. Neben der Zentrale in Düsseldorf besitzt die WGZ BANK Niederlassungen in Münster und in Koblenz. Mit einem konsolidierten Gesamtvermögen von EUR 95,6 Mrd. gehört die WGZ BANK zu den größten Bankinstituten Deutschlands. Die an die WGZ BANK angeschlossenen Genossenschaftsbanken unterhalten etwa 2.280 Bankstellen und haben ungefähr 2,8 Millionen Mitglieder. Die kombinierte Bilanzsumme dieser Banken beträgt EUR 176 Mrd. Ihr vorrangiges Unternehmensziel sieht die WGZ BANK in der Förderung und Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit dieser lokalen Genossenschaftsbanken.

Abgesehen von ihrer traditionellen Funktion als Zentralinstitut ist die WGZ BANK eine Geschäftsbank, die Firmenkunden und Kapitalmarktpartnern eine breite Palette an maßgeschneiderten und innovativen Leistungen und Produkten bietet. Als Bank für Firmenkunden spielt die WGZ BANK eine aktive Rolle als Handelspartner in den internationalen Geld-, Forex-, Derivate- und Kapitalmärkten sowie bei der Ausgabe von Bonds und in der Konsortialbildung. Offizielle Website: www.wgzbank.de

Zur BPCE, der zweitgrößten Bankengruppe in Frankreich, gehören zwei selbständige und einander ergänzende Geschäftsbankgruppen: Die Gruppe der 19 Volksbanken 'Banque Populaire' und die Gruppe der 17 Sparkassen 'Caisses d'Epargne'. BPCE befasst sich durch die Crédit Foncier de France auch mit Immobilienfinanzierung. Mit Natixis hat sie eine führende Rolle im Firmenkunden- und Investmentbanking sowie bei Vermögensverwaltung und Finanzdienstleistungen. Die BPCE Gruppe bedient mehr als 36 Millionen Kunden und verfügt in Frankreich mit 8.000 Filialen, 117.000 Beschäftigten und mehr als 8 Millionen Genossenschaftsaktionären über starke Präsenz.
Offizielle Website: www.bpce.fr

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