- 14.02.2012, 11:48:54
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Bilanz der ÖAMTC-Pannenhilfe: 72.134 Einsätze in nur 14 Tagen (+ Foto)
256.113 Anrufe gingen in der Notrufzentrale des Clubs ein
Wien (OTS) - Einen so genannten "Eisstoß" gab es in den
vergangenen Jahren öfters. Aber eine über 14 Tage anhaltende
Kälteperiode, wie sie Österreich in den ersten beiden Februarwochen
erlebt hat, kommt selten vor. "In der ÖAMTC-Pannenhilfe herrschte in
den vergangenen zwei Wochen Ausnahmezustand. Wir hatten von 1. bis
14. Februar österreichweit 72.134 Einsätze. Das sind um 5.638 mehr,
als im gesamten Jänner", zieht Gerhard Samek, Leiter der
ÖAMTC-Pannenhilfe Bilanz.
Der bisher einsatzstärkste Tag war der 6. Februar mit 7.705
Einsatzfahrten in ganz Österreich. besonders heiß ging es auch am 3.
und 13. Februar her (7.553 bzw. 6.948 Einsätze). Zum Vergleich: Am
einsatzstärksten Tag im Jänner rückten die Pannenfahrer des ÖAMTC
österreichweit 3.156 Mal aus. Auch der Vergleich mit den
Vorjahreszahlen macht die außerordentliche Leistung der Gelben Engel
deutlich. "Im gesamten Februar des Vorjahres verzeichnete die
Pannenhilfe des Clubs 50.670 Einsätze. Dieser Wert wurde heuer
bereits am 9. Februar übertroffen", erklärt Samek.
Auch die Mitarbeiter in der ÖAMTC-Notrufzentrale kamen ins
Schwitzen. Im Zeitraum von 1. Jänner bis 13. Februar gingen in ganz
Österreich 256.113 Pannenhilfe-Anrufe ein. Im Vergleichszeitraum des
Vorjahres waren es 163.953. "Der anrufstärkste Tag war bisher der 6.
Februar: 11.426 Anrufe verzeichnete man an diesem Tag", erklärt
Susanne Tischmann, Leiterin der ÖAMTC-Notrufzentrale. Am 3. Februar
gab es 11.159 Anrufe, am 2. Februar wurde 10.462 Mal die Nummer 120
gewählt. Die meisten Anrufe im Vorjahr gab es am 4. Jänner mit 5.890.
Das waren die bisher einsatzstärksten Tage nach Bundesländern
Wien: 3. Februar (1.286 Einsätze)
Niederösterreich: 3. Februar (1.320 Einsätze)
Tirol: 4. Februar (1.138 Einsätze)
Burgenland: 6. Februar (216 Einsätze)
Kärnten: 6. Februar (587 Einsätze)
Salzburg: 6. Februar (792 Einsätze)
Steiermark: 6. Februar (1.165 Einsätze)
Vorarlberg: 6. Februar (410 Einsätze)
Oberösterreich: 13. Februar (2.067 Einsätze)
Hier wurden im Februar bisher die meisten Einsätze gefahren
Oberösterreich: 14.552 Einsätze
Wien: 12.775 Einsätze
Niederösterreich: 11.501 Einsätze
Tirol: 9.175 Einsätze
Steiermark: 8.868 Einsätze
Salzburg: 6.309 Einsätze
Kärnten: 3.933 Einsätze
Vorarlberg: 3.405 Einsätze
Burgenland: 1.616 Einsätze
Laut Wetterprognosen können die Pannenfahrer des ÖAMTC aufatmen.
"Trotzdem sind wir auf alle Eventualitäten vorbereitet und bleiben
weiterhin in erhöhter Dienstbereitschaft. Derzeit läuft alles
reibungslos und mit normalen Wartezeiten", erklärt der ÖAMTC-Experte.
"Bis sich das Wetter endgültig bessert, wollen wir aber nichts dem
Zufall überlassen und behalten die verstärkten Mannschaften bei."
Starthilfe und ausflockender Diesel hielten die
ÖAMTC-Pannenfahrer auf Trab
Die meisten Lenker benötigten Starthilfe. "In rund 80 Prozent
aller Fälle mussten die Gelben Engel wegen defekten oder leeren
Batterien ausrücken", erklärt der Leiter der ÖAMTC-Pannenhilfe. "Die
arktischen Temperaturen sorgten aber auch vermehrt für Einsatzfahrten
wegen ausflockendem Diesel. Sieben Prozent der Einsätze gingen darauf
zurück." Auch zugefrorene Schlösser und vereiste Scheibenwaschanlagen
zwangen viele Autofahrer zu einem Anruf in der Einsatzzentrale der
ÖAMTC-Pannenhilfe.
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Stefan Tschernutter
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