- 10.02.2012, 13:23:03
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SJ-Moitzi: Jugendliche vor RFJ-Hasspredigern schützen
Sicherheit der Bevölkerung vor gewaltbereiten Neonazis und rechtsextremer Hasspropaganda muss Vorrang haben
Wien (OTS) - "Keine andere Jugendorganisation hat derartig viel
(braunen) Dreck am Stecken wie der RFJ. Zahlreiche Aktivisten des
Strache-Jubelvereins machten in den letzten Jahren wiederholt mit
rechtsextremen Umtrieben auf sich aufmerksam", kommentiert
SJ-Vorsitzender Wolfgang Moitzi den heutigen Rundumschlag des gf.
RFJ-Obmanns Landbauer. "Ausgerechnet eine Jugendorganisation, aus
deren Reihen permanent Mitglieder wegen Wiederbetätigung, Übergriffen
oder Verhetzung vor Gericht stehen, fühlt sich bemüßigt, sich zum
Thema Sicherheit zu Wort zu melden." Moitzi weist auf die jüngsten
Vorfälle bezüglich Bestellungen von RFJ-Funktionären bei
neonazistischen Online-Versandhandel hin.
Auch die gewalttätigen Übergriffe eines mutmaßlich rechtsextremen
WKR-Ballbesuchers auf einen SPÖ-Bundesrat zeigen, auf welcher Seite
sich der Gewaltherd befinde. "Erst letztes Jahr standen acht
steirische Neonazi-Schläger vor Gericht, darunter zwei ehemalige
Funktionäre des RFJ. Neben 'Heil Hitler'-Rufen und 'Heil
Strache'-Gegröle war die blau-braune Meute in Wirtshausraufereien
verwickelt", merkt Moitzi an. Generell gehe das höchste
Aggressionspotential von der FPÖ selbst aus: "Wenn Jugendliche in
Computerspielen dazu animiert werden sollen, auf Moscheen und Imame
zu schießen oder wenn in Comics 'dem Mustafa eine aufgebrennt' wird,
ist doch bitte klar, wer die wahren Drahtzieher von Gewalt sind: die
Strache-Partei und im Besonderen das Jugendanhängsel RFJ." Auf die
Verrohung der Sprache folge die Verrohung der Taten, so Moitzi
abschließend.
Rückfragehinweis:
Sozialistische Jugend Österreich
Boris Ginner
SJ-Pressesprecher
Tel.: +43 664 / 560 49 87
mailto:[email protected]
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