Medienrat des ÖJC lobt heimische Berichterstattung über sensible Themen

Deutlich verbesserte Qualität bei Berichten über kritische Themen

Wien (OTS/ÖJC) - "Österreichs Medien haben sich in letzter Zeit in ihrer Berichterstattung lobenswert sensibel mit heiklen Themen befasst", stellt Walter Bacher, Generalsekretär des Medienrats des Österreichischen Journalisten Clubs, nach der jüngsten Vorstandssitzung erfreut fest, "und auch die Boulevardmedien haben hier mitgezogen." Das habe sich besonders deutlich im Fall der Estebaliz C. gezeigt, der man im Gefängnis unmittelbar nach der Geburt ihr Kind weggenommen hatte, meint auch Oswald Klotz, Senats-Mitglied des ÖJC-Medienrates. Und obwohl die Mutter unter dem Verdacht des Doppelmordes steht, habe es weder hämische noch sonstwie negative Berichte gegeben.

Der ÖJC-Medienrat ist ein Instrument der freiwilligen Selbstkontrolle aller österreichischen Medien. Er beurteilt behauptete oder vermutete Missstände im Bereich journalistischer Veröffentlichungen. Maßstäbe der Kontrolle sind: journalistische Sorgfaltspflicht, Berufsethik und der Österreichische Journalisten-Kodex. Auf Grund der neuen Struktur kann jedermann den Medienrat des ÖJC kostenlos anrufen, Fachsenate entscheiden binnen kürzest möglicher Zeit über die Berechtigung jeder Beschwerde. Die Entscheidung wird dann veröffentlicht.

Mitglieder des Senats 1 sind: RA Dr. Josef Lachmann (Vorsitz), Albert Malli und Mag. Christine Laszlo.
Der Senat 2 wird von RA D. Frank Bock (Vorsitz), Mag. Dr. Michael Roither und Oswald Klotz gebildet.

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