Bank Austria ermöglicht Österreichs erstes Gebärdensprachenlexikon und unterstützt AfB ("Arbeit für Behinderte") mit 480 Altgeräten

Wien (OTS) - Erfolgsbilanz zwei Jahre Bank Austria Disability Management:

  • Bereits zwei Drittel aller Privatkundenfilialen mit barrierefreiem Zugang ausgestattet
  • Einzigartiges Shuttleservice für mobilitätseingeschränkte KundInnen in Wien eingeführt
  • Erste Bankkarte für Menschen mit Sehbehinderung in Österreich eingeführt
  • Österreichs erste Bank mit barrierefreier Homepage

Zwei Österreich-Premieren: Bank Austria ermöglicht Österreichs erstes Gebärdensprachenlexikon mit Bankvokabular und unterstützt AfB mit 480 Altgeräten (PC, Laptop, Drucker, ...) dabei Arbeitsplätze für Behinderte zu schaffen und zu erhalten

Willibald Cernko, Bank Austria Vorstandsvorsitzender: "Als eine der führenden Banken Österreichs sind wir nicht nur dem wirtschaftlichen Erfolg verpflichtet, sondern tragen auch eine gesellschaftliche Verantwortung für die Menschen in unserem Land. Die Unterstützung benachteiligter Personen hat eine lange Tradition in der Bank Austria - bereits seit vielen Jahren engagieren wir uns intensiv im karitativ-gesellschaftlichen Bereich. Das Disability Management ist ein wichtiger Teil davon. Dabei beziehen wir unsere KundInnen, MitarbeiterInnen sowie die breite Öffentlichkeit eng in unsere Aktivitäten mit ein. Denn gesellschaftliche Verantwortung können wir erfolgreich nur gemeinsam mit möglichst vielen Menschen wahrnehmen."

Bank Austria ermöglicht Österreichs erstes Gebärdensprachenlexikon Die gehörlosen KursleiterInnen am Sprachenzentrum der Universität Wien bilden seit Jahren einen hoch qualifizierten Pool an kompetenten Lehrenden. Ihre Organisation "shake hands" legt nun mit Unterstützung der Bank Austria ein umfassendes Werk zur Gebärdensprachendidaktik vor und setzt damit einen Meilenstein in Richtung Standardisierung und Dokumentation der Österreichischen Gebärdensprache. In Zusammenarbeit und mit der finanziellen Unterstützung der Bank Austria wurde Österreichs erstes Gebärdensprachenlexikon, das auch die "Bankfachsprache" und "Bankvokabeln" beinhaltet, produziert.

Die Österreichische Gebärdensprache (ÖGS) ist seit sieben Jahren in der Österreichischen Bundesverfassung anerkannt. "Das Interesse, diese ästhetische, ausdrucksstarke visuell-gestische Sprache zu lernen, steigt kontinuierlich", gebärdet Georg Marsh. Der gehörlose Sprachkursleiter ist einer der erfahrenen Begründer von shake hands (www.shopshakehands.com), das mit seinen neuen Publikationen das Erlernen der Österreichischen Gebärdensprache ab sofort leichter, lustiger und effizienter macht. Marsh: "Mit diesen Werken beschreiten wir österreichisches Neuland. Erstmals werden die Lehrenden und die Lernenden auf dem Niveau A1 und A2 mit professionell durchkonzipiertem Material unterstützt. Die Bücher sind ideale Gebärdensprach-Kursbegleiter."

Ziel der Bank Austria ist, die Anzahl ihrer MitarbeiterInnen mit Gebärdensprachenkenntnissen zu erhöhen und den KundInnen bei Beratungsgesprächen österreichweit und ortsunabhängig Übersetzungen in Gebärdensprache über Webcam anzubieten. Bis dieses Ziel erreicht ist, wird in der Zwischenzeit mit externen DolmetscherInnen bzw. MitarbeiterInnen, welche bereits die Gebärdensprache beherrschen, gearbeitet, die nun auf die genormten Ausdrücke der Banksprache in Österreichs erstem Gebärdesprachenlexikon zurückgreifen können.

Alte Hardware - neue Chancen. Bank Austria unterstützt AfB mit 480 Altgeräten

AfB ist Europas erstes gemeinnütziges IT-Systemhaus. Die Aufgabe von AfB besteht darin, möglichst viele Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen aufzubauen. Die Firma, eine gemeinnützige GmbH, bietet professionelle IT-Dienstleistungen, vor allem die Reparatur und den Verkauf von Altgeräten. AfB testet, reinigt und repariert die Geräte und verkauft sie mit Garantie im AfB Shop. Die Erträge werden nicht als Gewinn abgeführt, sondern in zusätzliche Arbeitsplätze für Behinderte investiert. AfB Österreich nahm am 1. September 2010 am Standort Wien den Betrieb auf. Das Unternehmen beschäftigt inzwischen 17 MitarbeiterInnen, davon 11 Behinderte. Die Bank Austria unterstützt AfB und übergab bereits 480 Altgeräte an AfB. Die Kooperation ist langfristig angelegt. "Wir freuen uns sehr, dass die Bank Austria langfristig mit AfB zusammenarbeitet und uns Altgeräte überlässt", erklärte Ernst Schöny, Geschäftsführer von AfB Österreich. "Damit können wir zusätzliche Arbeitsplätze für Behinderte schaffen und dauerhaft sichern."

Das Bank Austria Disability Management - institutionalisiert seit 2010

Bei der Bank Austria und Töchtern in Österreich arbeiten derzeit rund 400 Menschen, die irgendeine Art von Behinderung haben. Rund 300 davon sind begünstigt behinderte MitarbeiterInnen in hoch qualifizierten Berufen. Im Jahr 2010 wurde der seit 1996 im Konzern tätige Immobilienexperte der UniCredit Leasing, Erwin Schauer, zum Behindertenbeauftragten der Bank Austria ernannt. Schauer, selbst aufgrund einer chronischen Erkrankung behindert, kümmert sich extern wie intern um die Sensibilisierung für die Probleme behinderter Menschen. Weiters gibt es drei Behindertenvertrauenspersonen im Betriebsrat der Bank Austria. Seit 2010 konnte ein Disability-Network mit rund 45 MitarbeiterInnen aufgebaut werden.

Schritt für Schritt zu einer barrierefreien Bank Austria

Rund zwei Drittel der Bank Austria Privatkunden-Filialen haben bereits einen barrierefreien Zugang. In den nächsten vier Jahren wird die Bank Austria hohe Investitionen in bauliche Maßnahmen zur Umrüstung ihrer Gebäude auf Barrierefreiheit vornehmen. Ein weiteres Projekt der Bank Austria ist das "Shuttleservice". Dabei wird mobilitätseingeschränkten KundInnen in Wien die Möglichkeit geboten, ihre persönlichen Beratungstermine mittels eines behindertengerechten Fahrtendiensts wahrzunehmen. Der Ausbau in weiteren städtischen Ballungszentren ist geplant. Auch im Bereich Brailleschrift gehört die Bank Austria zu den Vorreitern in Österreich: So sind seit 2010 kombinierte Visitenkarten in Schwarz- und Brailleschrift im Einsatz. Seit 2011 bietet die Bank Austria ihren KundInnen mit Sehschwäche auch eine eigene Bankkarte mit Brailleschrift. Durch die Produktion der Karten werden Arbeitsplätze für blinde junge Menschen gesichert. Auch bietet die Bank Austria als erste Bank in Österreich drei spezielle Websites für Menschen mit Sehbehinderung, für gehörlose GebärdensprachbenutzerInnen und Menschen mit Lernschwierigkeiten. Mehr dazu auf http://barrierefrei.bankaustria.at

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E-Mail: martin.kammerer@unicreditgroup.at

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