ORF-Publikumsratsvorsitzender Preinfalk: "Social-Media-Bescheid der KommAustria gegen Publikumsinteresse!"

Wien (OTS) - "Die gestern bekanntgewordene Entscheidung der Regulierungsbehörde, dem ORF jegliche Nutzung von sozialen Netzwerken praktisch zu untersagen, ist unverständlich und trifft nicht nur den ORF, sondern in erster Linie das Publikum", betont Mag. Hans Preinfalk, Vorsitzender des ORF-Publikumsrats. Das Publikum werde dadurch von einem immer wichtiger werdenden Kommunikationskanal mit seinem öffentlich-rechtlichen Programmanbieter ausgeschlossen. Allein die Ö3-Facebook-Community umfasse bereits rund 260.000 Mitglieder und es sei nicht nachvollziehbar, warum auch Einrichtungen wie etwa der ORF-Kinder-und-Jugendnotruf "Rat auf Draht" auf diesen wichtigen Kommunikationsweg verzichten sollten.

"Der ORF-Publikumsrat wird sich in seiner nächsten Sitzung mit diesem Thema befassen und ich bin sicher, dass er den ORF bei allen seinen Schritten gegen diesen unverhältnismäßigen Bescheid unterstützen wird. Die Entscheidung der Regulierungsbehörde zeugt jedenfalls von wenig Verständnis für neue Medien und die Bedeutung von Social Networks für Medienunternehmen", so der Vorsitzende des ORF-Publikumsrats.

Die nächste Plenarsitzung des ORF-Publikumsrats findet am Dienstag, dem 28. Februar, im ORF-Zentrum statt.

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