Buchmayr: Welchen unsäglichen historischen Vergleich hat die FPÖ noch auf Lager?

Linz (OTS) - "Brechen in der FPÖ jetzt die historischen Dämme? Zuerst der kolportierte Reichskristallnacht-Sager von FP-Chef Strache und jetzt der Pogrom-Vergleich durch den FP EU-Abgeordneten Franz Obermayr. Der Chef legt vor, das Gefolge zieht nach. Dabei kann es sich ganz offensichtlich nur um gezielte Provokationen handeln. Es ist unerträglich". Fassungslos reagiert die Menschenrechtssprecherin der Grünen OÖ, LAbg. Maria Buchmayr auf die Aussagen des Linzer FPÖ Europa-Abgeordneten und Linzer Burschenbundball-Organisators Franz Obermayr. "In Wien war Pogromstimmung" - so bezeichnet Obermayr laut APA die Demos gegen den WKR Ball.

Buchmayr: "Dass Obermayr die friedlichen Demonstrationen vor der Hofburg darüber hinaus pauschal als "geifernde Hatz auf 16-und 17-Jährige und auf Frauen" diffamiert, reiht sich nahtlos an das von Strache in der ZiB2 gebetsmühlenartig gezeichnete Zerrbild der "weinenden Frauen" ein."

Dass es ausgerechnet Obermayr war, der führende RechtsaußenpolitikerInnen, darunter die Anführerin der französischen "Front National", zum Wiener WKR Ball eingeladen hat, rundet das unsägliche Bild ebenso ab, wie die Aussage, dass es für ihn nicht maßgeblich sei, was das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes für rechtsextrem hält.

Buchmayr: "Diese völlig unhaltbaren Vergleiche müssen ebenso ein Ende haben, wie die zusehends inakzeptable Wortwahl in dieser Debatte. Jegliche Ausdrücke und Formulierungen, die nur im Geringsten auf Gewaltanwendung hindeuten sind ebenso strikt abzulehnen wie Gewalt selbst".

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