- 02.02.2012, 13:25:41
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KV-Verhandlungen der E-Wirtschaft erneut abgebrochen
Verantwortungsvolles Angebot der Arbeitgeber bietet deutliche prozentuale Erhöhung
Wien (OTS) - Die dritte Verhandlungsrunde der
Kollektivvertragsverhandlungen am 2.2.2012 zwischen Österreichs
E-Wirtschaft und GPA-DJP sowie PRO-GE wurde erneut abgebrochen. "Die
Arbeitgeber haben ein verantwortungsvolles Angebot vorgelegt, das den
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern eine deutliche prozentuale
Erhöhung bietet und weiteren wesentlichen Forderungen der
Arbeitnehmervertretung entgegenkommt", erklärte Barbara Schmidt,
Generalsekretärin von Oesterreichs Energie, der Interessenvertretung
der E-Wirtschaft.
Im Zuge der Gespräche haben die Arbeitgeber ihr bisheriges Angebot im
Sinne der Anliegen der Arbeitnehmervertretung modifiziert und auch
Alternativen vorgeschlagen:
Variante 1:
Erhöhung der kollektivvertraglichen Mindestgehälter und Mindestlöhne
um 3,6 %,
Erhöhung der Ist-Gehälter und Ist-Löhne um 3,6 %,
eine Einmalzahlung in der Höhe von 200 EURO.
Variante 2:
Erhöhung der kollektivvertraglichen Mindest- und Ist-Gehälter um 3,9
Prozent für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die sich in der
Gehaltstabelle befinden, die seit 1. 1. 1998 gilt.
Erhöhung der Mindest- und Ist-Gehälter um 3,5 Prozent für alle
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die sich in der Gehaltstabelle
befinden, die für jene gilt, die vor 1. 1. 1998 eingetreten sind.
Erhöhung der Mindest- und Ist-Löhne um 3,9 Prozent,
Eine Einmalzahlung in der Höhe von 200 EURO.
Beide Varianten sind ein faires Angebot, das die Interessen der
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ebenso berücksichtigt, wie die
Verantwortung der E-Wirtschaft gegenüber ihren Kunden. Die
E-Wirtschaft stellt sicher, dass das Einkommensniveau der Branche
auch in schwierigen Zeiten erhalten bleibt und trägt der Forderung
der Arbeitnehmervertretung nach einer sozialen Staffelung und einer
deutlichen prozentualen Erhöhung für Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer mit niedrigeren Einkommen Rechnung. Schmidt: "Wir haben
eine hohe soziale Verantwortung gegenüber den Kunden und wir hoffen,
dass sich auch die Arbeitnehmervertretung zu dieser Verantwortung
bekennt."
Über Oesterreichs Energie
Oesterreichs Energie vertritt seit 1953 die gemeinsam erarbeiteten
Brancheninteressen der E-Wirtschaft gegenüber Politik, Verwaltung und
Öffentlichkeit. Als erste Anlaufstelle in Energiefragen arbeiten wir
eng mit politischen Institutionen, Behörden und Verbänden zusammen
und informieren die Öffentlichkeit über Themen der
Elektrizitätsbranche.
Die rund 140 Mitgliedsunternehmen erzeugen mit knapp 21.000
Mitarbeitern mehr als 90 Prozent des österreichischen Stroms und
betreiben die Transport- und Verteilnetze Österreichs. Die
Stromproduktion der Mitglieder von Oesterreichs Energie erreichte
2010 rund 60 Milliarden Kilowattstunden, davon 60 Prozent aus
nachhaltiger Wasserkraft.
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