• 01.02.2012, 13:34:48
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Neue Bildungs-Broschüre für Favoriten

Alle Infos zum Bildungsangebot im 10. Bezirk auf einen Blick

Wien (OTS) - So vielfältig wie die Bildungslandschaft im
bevölkerungsreichsten Bezirk Wiens präsentiert sich auch die neue
Broschüre "Bildung in Favoriten. Vom Kindergarten bis zur
Hochschule". Auf 52 Seiten werden in der kostenlos erhältlichen
Publikation nicht nur die Favoritner Schulen vorgestellt, sondern
auch Bildungseinrichtungen wie Büchereien, VHS oder Musikschulen. Ein
Begriffslexikon erklärt Besonderheiten von "Kooperativer
Mittelschule", "Campus-Modell" und mehr und ein ausführlicher
Adressteil informiert über die Schwerpunkte und Angebote der
einzelnen Schulen.

Favoriten wird oft als einer der typischen "Arbeiterbezirke"
Wiens bezeichnet. Es trifft - nicht zuletzt durch die historische
Entwicklung - sicherlich zu, dass hier viele Arbeiterinnen und
Arbeiter leben. Dennoch würde es den Bezirk nicht korrekt
beschreiben, wenn man ihn darauf reduziert. Favoriten ist mindestens
ebenso sehr ein "Bildungsbezirk" - mit einem vielfältigen Angebot vom
Kindergarten bis zur Hochschule.

Anschaulich beschrieben wird diese Tatsache in einer neuen
Broschüre namens "Bildung in Favoriten. Vom Kindergarten bis zur
Hochschule", die am Mittwoch, 1. Februar 2012, von Bildungsstadtrat
Christian Oxonitsch und Bezirksvorsteherin Hermine Mospointner
vorgestellt wird. Die Broschüre hat einen Umfang von 52 Seiten und
wird in der Bezirksvorstehung sowie allen Schulen und
Bildungseinrichtungen in Favoriten zur freien Entnahme aufliegen. Die
Publikation enthält einen ausführlichen Adressteil und soll Eltern -
aber auch allen anderen an Bildung interessierten Menschen - einen
Überblick über die unterschiedlichen Schulformen,
Bildungsmöglichkeiten und Lehrangebote im
10. Bezirk geben.

In Favoriten gibt es mehr als 100 Kindergärten und Horte, in
denen rund 9.000 Kinder betreut werden. Jedes Jahr beginnen im 10.
Bezirk rund 2.000 Taferlklassler ihre Schulzeit in einer der 29
Volksschulen. Darüber hinaus gibt es 12 Hauptschulen/Kooperative
Mittelschulen, eine Polytechnische Schule, 5 Gymnasien, eine
Berufsschule, eine HTL, eine BHAK/BHAS, eine HBLW, die Schule für
allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege am SMZ Süd, die
Bundesbildungsanstalt für Kindergartenpädagogik, die Pädagogische
Hochschule Wien und die Fachhochschule FH Campus Wien. Die
verschiedenen Schwerpunkte der einzelnen Bildungseinrichtungen sorgen
dafür, dass Kinder die für ihre Talente und Interessen ideale
Ausbildung erhalten können.

"Der Bogen der Bildung spannt sich vom Kindergarten über die
Neue Mittelschule bis hin zu unglaublich vielfältigen Angeboten in
der Freizeit. Es ist uns ein zentrales Anliegen, allen Kindern die
beste Bildung zu ermöglichen, damit ihnen alle Chancen offen stehen,
ihren individuellen Lebensweg erfolgreich zu gestalten. Das
Platzangebot im Kindergarten - der ersten Bildungsinstitution - wird
deshalb in Wien laufend ausgebaut. Der Gratiskindergarten ist ein
wichtiges Bildungsprojekt, auf das sich die Eltern verlassen können",
betont Stadtrat Christian Oxonitsch.

"Favoriten war in den letzten Jahren schon öfter Vorreiter in
Sachen Bildung und setzt in Wien moderne Standards. In Monte Laa
eröffnete im Jahr 2009 das österreichweit erste Campus-Modell für
Null- bis Zehnjährige und mit Beginn des Schuljahres 2014/15 wird
unweit des Hauptbahnhofs der erste Bildungscampus für Null- bis
14-Jährige seinen Betrieb aufnehmen", sieht Bezirksvorsteherin
Hermine Mospointner ihren Bezirk in einer Pionierrolle. "Damit die
Favoritner Schulen auf höchstem Niveau ausgestattet sind, verwenden
wir seitens des Bezirks jedes Jahr mehr als acht Millionen Euro des
Budgets für die Verbesserung unserer Pflichtschulen. Weitere 1,8
Millionen Euro haben wir für die Kindergärten reserviert. Rechnet man
jene rund 500.000 Euro dazu, die für die außerschulische Jugendarbeit
wie Parkbetreuung oder Jugendzentren aufgewendet werden, so kommen
wir in Favoriten auf mehr als zehn Millionen Euro, die wir jährlich
in die Bildung und Betreuung unserer Kinder investieren", so
Mospointner.

Fotos demnächst unter http://www.wien.gv.at/pressebilder
verfügbar.

Rückfragehinweis:

Mag.a Michaela Zlamal
   Mediensprecherin Stadtrat Christian Oxonitsch
   Tel.: +43 1 4000-81930
   mailto:michaela.zlamal@wien.gv.at
   http://www.oxonitsch.at/

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