FP-Mörz: Künftige Nutzung des Naherholungsgebiets Bisamberg immer noch unklar

Rot-Grün muss sofort eingreifen

Wien (OTS/fpd) - Nach wie vor herrsche, entgegen den Zusagen der Gemeinde Wien gegenüber Bürgern und der Bezirksvertretung Unklarheit über die künftige Nutzung des Sender- und Magdalenenhofareals am Bisamberg, berichtet der Bezirksvorsteher-Stellvertreter der FPÖ-Floridsdorf, Prof. DI Dr. Kurt Mörz.

Nachdem der langjährige Pächter der Villa Magdalenenhof unter fragwürdigen Umständen und Androhung einer Millionenklage gezwungen war, von seinem Pachtvertrag zurückzutreten, ist bisher nichts geschehen. Bekannt wurde nur, dass die Gemeinde Wien, nunmehr zum zweiten Mal, ein Gutachten über den Bauzustand der Villa Magdalenenhof erstellen lässt, so Mörz weiter.

Da die Gemeinde als Eigentümerin, dieses Objekt jahrzehntelang verfallen ließ - im Gegensatz zum Restaurant Magdalenenhof - erhärte sich nun der Verdacht, dass die Stadt den Denkmalschutz mit der Begründung, es sei keine Sanierung mehr möglich, umgehen und die Schleifung veranlassen wolle, befürchtet Mörz.

Hinsichtlich der Gestaltung des Naherholungsgebietes Bisamberg seien neben der künftigen Nutzung aber auch noch andere Fragen offen. So sei unklar, wie etwaige Zufahrtsmöglichkeiten zu den Gastronomiebetrieben aussehen sollen (der gültige Flächenwidmungsplan weist für die Senderstraße eine Breite von 12m aus). Zudem seien die Wasserversorgung und die vorhandene Kläranlage schon für die bisherige Nutzung unzureichend.

Besonders empörend in dieser Angelegenheit sei allerdings die Verhaltensweise der MA 49 ("Fortsamt und Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien"), ärgert sich Mörz. So wurde bereits bei einem "Runden Tisch" im Jänner 2011(!) durch den Leiter mitgeteilt, das jetzige Restaurant Magdalenenhof (nach Umbau zu einer Ausflugsgaststätte) und die Villa Magdalenenhof (nach Umbau zu einem Nobelrestaurant) zur Neuverpachtung auszuschreiben.

Auch überlege man, die Senderstraße für den Individualverkehr zu öffnen und parallel dazu einen Wanderweg zu errichten. Ein Konzept sei fertig. "Geschehen ist, wie von der Gemeinde Wien fast nicht anders zu erwarten, nichts! Keine Rede mehr von einem angeblich fertigen Nutzungskonzept", so Mörz, der sich fragt, ob der Leiter des Fortsamtes bewusst die Unwahrheit gesagt oder aber schlicht keine Ahnung habe, was in seiner Dienststelle vorgehe.

Dies sei ein typisches Beispiel dafür, welche Missachtung manche Magistratsdienstellen den berechtigten Anliegen von Bürgern entgegenbringen, so Mörz, der abschließend die rot-grüne Stadtregierung auffordert, hier rasch einzugreifen. (Schluss) hn

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