"Vorzugszeugnis" aus Oberösterreich für die Ganztagsschule

SPÖ Oberösterreich trägt Bildungskampagne ins Parlament: Rückenwind für Claudia Schmied

Linz (OTS) - Zeugnistag im Parlament: Rechtzeitig vor den Semesterferien haben der SPÖ-Landesvorsitzende Josef Ackerl, die Landesbildungsvorsitzende Dr.in Brigitte Leidlmayer, die SP-Klubvorsitzende im OÖ. Landtag, Mag.a Gertraud Jahn und der Obmann des sozialdemokratischen LehrerInnenvereines Franz Turek heute ein "Vorzugszeugnis für die Ganztagsschule" an Bildungsministerin Dr. in Claudia Schmied in der Säulenhalle des Parlaments überreicht.

Darin finden sich die Hauptforderungen der Bildungskampagne der SPÖ Oberösterreich "Bildung mit Zukunft". Unter anderem setzt sich die SPÖ OÖ für eine qualitative gemeinsame Schule bis zum Ende der Schulpflicht ein, sowie für eine sinnvolle Verteilung der Unterrichts-, Lern- und Freizeitphasen über den ganzen Tag. Die SPÖ Oberösterreich will mit ihrer Initiative der Bildungsministerin den nötigen Rückenwind für ihre Bildungspolitik geben, die in Oberösterreich überaus geschätzt wird.

Für Bildungsministerin Dr.in Claudia Schmied ist der derzeit laufende Ausbau der ganztägigen Angebote in Zusammenarbeit mit den Bundesländern und die flächendeckende Einführung der Neuen Mittelschule "eine wichtige Etappe auf dem Weg zur Verwirklichung meines zentralen schulpolitischen Vorhabens: Die Neue Mittelschule (NMS) und die Ganztagsschule (GTS) sollen zur GGS werden - zur gemeinsamen ganztägigen Schule für alle schulpflichtigen Kinder. Durch die Offensivmittel von 80 Millionen Euro pro Jahr für die ganztägigen Schulangebote wollen wir schon bis 2015 eine Verdoppelung der Angebote auf 210.000 Plätze inklusive der Horte erreichen."

"Schwerpunkt ist für uns die Ganztagsschule, weil dann alle Kinder bessere Chancen haben! Ein Ziel unserer Kampagne ist, dass zumindest jede zweite Schule in Oberösterreich ganztägig geführt wird. Wir setzen auf unsere Werte als Basis für die Schule der Zukunft. Uns geht es dabei um gerechtere Bildungschancen für alle durch eine bessere Schule für die 6- bis 15-Jährigen. Jedes Kind soll optimal gefördert werden für den besten Lernerfolg ohne teure Nachhilfe. Wir wünschen uns mehr gemeinsame Zeit für Eltern und Kinder und eine kindgerechte Schule, die Freude am Lernen vermittelt. Wichtig ist uns dabei auch eine hochwertige Bildung aller PädagogInnen ", erläutert SPÖ-Landeschef Ackerl.

Das Jahr 2011 stand für die SPÖ Oberösterreich im Zeichen der Kampagne "Bildung mit Zukunft". Neben zahlreichen anderen Aktivitäten im Rahmen der Bildungskampagne konnten die oberösterreichischen Bürger und Bürgerinnen in landesweiten Aktionstagen im Dialog ihre Anregungen und Ideen für eine bessere Schule einbringen. Dabei kristallisierte sich klar heraus, dass die Ganztagsschule am besten "benotet" wurde.
Die SPÖ Oberösterreich steht mit ihrer Bildungskampagne zudem auch weiterhin voll hinter den Zielen des im November auf Initiative von Hannes Androsch durchgeführten Bildungsvolksbegehrens.

"Wir wollen ein gleichwertiges Bildungsangebot in jedem Bezirk. Es darf keine regionalen Benachteiligungen geben. Nur ein sozial gerechtes Bildungssystem kann unsere Gesellschaft stärken. Es geht um Gerechtigkeit, damit Kinder und Jugendliche unabhängig von ihrer Herkunft ihre Fähigkeiten und Talente bestmöglich entwickeln können. In Solidarität schaffen und erhalten wir die unsere Freiheit fördernden Grundstrukturen, wie eben ein gemeinsames solidarisches Bildungssystem. Bildung ist eine der wichtigsten Grundlagen unseres Zusammenlebens. Ein gutes Bildungssystem, insbesondere eine gute Schule, ist ein wesentlicher Aspekt unserer Auffassung von einer gerechten Gesellschaft." so Ackerl und Leidlmayer unisono.

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