Slow Food Wien bietet erstmals Förderverträge als Lebensmittel-NGO an - Barbara van Melle: "Slow ist mehr als Bio"

Wien (OTS) - 22.000 Besucher kamen im Oktober ins Wiener Rathaus
zur Terra Madre Austria, der erfolgreichen Slow Food Messe. Aufgrund dieses enormen Publikumserfolgs bietet Slow Food Wien nun die Möglichkeit, Slow Food Förderer zu werden. Denn Slow Food entwickelt sich immer mehr zu einer Lebensmitel-NGO, die den Bereich der handwerklich und hochqualitativ hergestellten Lebensmittel mitgestaltet. Slow Food stellt eine umfassende Lösung für die aktuelle Krise der industriellen Landwirtschaft dar: denn selbst Biolebensmittel, wie sie in Supermärkten angeboten werden, unterliegen konventionellen Marktstrukturen. Auch entsprechen Bioknoblauch aus China oder Bioäpfeln aus Chile keineswegs den Kriterien Klimaschutz, Fairness und Regionalität. Slow Food hingegen setzt sich weltweit für regionale, nachhaltige Landwirtschaft ein, kämpft für den Erhalt der Biodiversität und unterstützt Bauern und Bäuerinnen in den Ländern des Südens.

Weltweite Initiativen

2001 wurde beispielsweise eine Kampagne zum Schutz von Käse, der aus Rohmilch hergestellt wird, präsentiert. Das Slow Food Manifest für die Verteidigung von Rohmilchkäse wurde von über 20.000 Menschen unterzeichnet. 2008 startete Slow Food ein Projekt zur Rettung der "schwarzen Biene" in Sizilien und dieses Jahr wurde im Senegal ein Projekt zum Erhalt des salzigen Couscous, der nur dort hergestellt wird, initiert. Beispiele für Initiativen der "Arche des Geschmacks", der Slow Food Stiftung für Biodiversität, die sich mit ihren Projekten dafür einsetzt, dass die Vielfalt auf den Äckern und traditionelle Lebensmittel aus alten Kulturpflanzensorten und gefährdeten Nutztierrassen erhalten bleiben. Das österreichische Arche Projekt, das von Slow Food Wien, Arche Noah, Arche Austria und Bio Austria getragen wird, ist Teil des internationalen Netzwerkes.

Über Slow Food

"Wir stellen dem Fast Food und dem Fast Life unsere Philosophie der Gelassenheit und des Genusses gegenüber ", erklärt Slow Food Wien-Chefin Barbara van Melle. "Wir setzten uns dafür ein, dass lokale Esstraditionen gewürdigt werden. Wir informieren die Menschen darüber, wo ihr tägliches Essen herkommt und klären darüber auf, inwiefern die Wahl unserer Lebensmittel auch den Rest der Welt beeinflusst. Der große Erfolg der letzten Messe zeigt, wie stark das Bedürfnis der Menschen nach unverfälschtem Geschmack, nach echten, authentischen, ehrlichen Produkten ist." Slow Food ist eine globale Non Profit Organisation mit über 100.000 Mitgliedern in rund 150 Ländern. In Österreich war der Höhepunkt des Jahres 2011 die Terra Madre Austria (www.terramadre.at), die gemeinsam mit der Stadt Wien veranstaltet wurde.

Teil des Netzwerks werden

Slow Food Wien schafft als Multiplikator neue Kontakte zwischen Förderern und bewussten Verbrauchern. Als Zeichen ihres Engagements erhalten Förderer das exklusive Förderer-Logo. Damit profitieren sie von einem weltweiten Netzwerk und dem positiven Image einer Organisation mit wachsendem Bekanntheitsgrad. Förderer erhalten eine Listung auf der Slow Food Wien Website und zusätzlich 1 x jährlich einen Veranstaltungshinweis im Slow Food Wien Newsletter. Der Newsletter dient unter anderem Journalisten, Unternehmen und Meinungsbildnern als wichtige Informationsquelle - ein Kommunikationstool, mit dem Förderer ihre Zielgruppe nicht nur erweitern sondern auch punktgenau erreichen können.
Wer sich von der Philosophie von Slow Food verbunden fühlt, Teil des Netzwerks werden möchte, Kontakt zu gleichgesinnten Organisationen und Akteuren nützen oder einfach dazu beitragen will, die Vielfalt der Lebensmittel und Produzenten zu fördern, kann sich für weitere Infos an: info@slowfoodwien.at wenden.

www.slowfoodwien.at

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