FP-Kowarik zu Stadthallenbad: Chaos statt Sanierung

FPÖ wird Kontrollamt befassen

Wien (OTS/fpd) - "Im heute von FPÖ und ÖVP veranlassten Sonderausschuss zum Baustopp der Stadthallenbadsanierung wurden abermals die chaotischen Zustände im Projektmanagement offensichtlich. Nachdem massive Mängel und Versäumnisse an die Öffentlichkeit durchgesickert sind, will nunmehr keiner dafür verantwortlich sein", kommentiert heute der Gemeinderat der FPÖ-Wien, LAbg. Mag. Dietbert Kowarik, Vorsitzender des Kontrollausschusses, die Rechtfertigungen im Ausschuss.

"Alle drei Becken sind undicht, die Reinigung des Wassers funktioniert nicht, Heben und Senken des Bodens ebenso nicht, kaputte Rohisolierungen, Schäden nach der ersten Beckenbefüllung durch Wassereintritt in der Garderobe, Sauna und im Keller bei der Haustechnik, ausgerissene Aufhängungen usw. - das ist ein Teil der bisher kolportierten Mängel im Zuge der Sanierung. Und alle schieben die Verantwortung dafür ab: Der Generalplaner will nicht zuständig sein, die Bauaufsicht kann angeblich nichts dafür; Sportamt, die Wiener Stadthalle Betriebs- und Veranstaltungsgesellschaft mbH und der Stadtrat sind auch nicht verantwortlich", wundert sich Kowarik über ein weiteres Kapitel in der traurigen Geschichte der Wiener Bauflops.

Tatsache sei, dass die Eröffnung des Stadthallenbades nunmehr in weite Ferne gerückt ist, die endgültige Kostentragung ist nicht bezifferbar und die Misere wird ein gerichtliches Nachspiel haben, so Kowarik weiter, der die Anrufung des Kontrollamtes in Form eines Prüfersuchens vorankündigt, nachdem bisher noch kein Ansuchen des Stadtrates an das Kontrollamt gestellt wurde. (Schluss) hn

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