Europas angestellte Apotheker formieren sich

Wien (OTS) - EPHEU - Employed Pharmacists of Europe - der neue Europäische Verband der Angestellten Apotheker wird in Wien gegründet und nimmt seine Arbeit auf.

Bestimmungen zur Arbeitszeit sind nicht zuletzt auch von jenen Entwicklungen abhängig, die in der Europäischen Union vor sich gehen. Daher hat der VAAÖ, der Verband Angestellter Apotheker Österreichs, gemeinsam mit Kollegen aus anderen europäischen Ländern den EPHEU -Employed Pharmacists of Europe - gegründet. Mitglieder der ersten Stunde des neuen europäischen Verbands der in öffentlichen Apotheken angestellten Apotheker sind neben dem VAAÖ der deutsche Verband ADEXA - die Gewerkschaft für alle Berufsgruppen in der öffentlichen Apotheke - sowie die französischen Kollegen der Sektion D der französischen Apothekerkammer. Darüber hinaus haben sich auch die Arbeitnehmervertretungen aus Kroatien und Belgien angeschlossen. Es gelang den Vertretern aus Österreich, ihre Kollegen davon zu überzeugen, den Sitz der EPHEU in Wien zu wählen. Gemeinsam wurden Statuten ausgearbeitet, die konstituierende Generalversammlung ist für Juni, nach Zustimmung der Vereinsbehörde zur Gründung, geplant.

"Gemeinsames Ziel ist die Zusammenarbeit über die Landesgrenzen hinaus, vor allem im Hinblick auf die Anpassung europäischer Regelungen an nationales Recht", erklärt Mag. pharm. Ulrike Mayer, VAAÖ-Präsidentin. Damit soll einerseits der Erfahrungs- und Informationsaustausch intensiviert werden, der sich speziell mit den Interessen der angestellten Pharmazeuten auseinandersetzt. "Unsere Berufsgruppe hat als Gesundheitsdienstleister ganz besondere Anforderungen, daher fühlen wir uns in den allgemeinen Gewerkschaftsvereinigungen nicht hundertprozentig vertreten", so Mayer. Neben der internationalen Vernetzung der Interessen sind es vor allem die Themen Mobilität, einheitliche Apothekerausweise und Arbeitszeitrichtlinien sowie Bereitschaftsdienste, die vorrangig behandelt werden. "Für die nächsten Jahre haben wir uns zum Ziel gesetzt, das Ansehen vor allem der angestellten Apotheker - sowohl national als auch international - in der Öffentlichkeit anzuheben. Des Weiteren wollen wir die Regelungen für die Bereitschaftsdienste und die Fortbildung verbessern", gibt Mayer Einblick in das engagierte Arbeitsprogramm des EPHEU und ergänzt: "Wir wollen auch andere europäische Vereinigungen angestellter Apotheker einladen, noch Mitglieder zu werden und die Startphase aktiv mitzugestalten!"

Über den VAAÖ

Der Verband Angestellter Apotheker Österreichs (VAAÖ) ist die berufliche Interessenvertretung für angestellte ApothekerInnen. Ziel der Arbeit des VAAÖ die Sicherung des Berufes "Angestellte/r ApothekerIn", die Schaffung eines eigenen Berufsgesetzes, eines Apothekergesetzes, eine gerechte Entlohnung, die Verbesserung der Arbeitsbedingungen sowie die soziale Sicherheit für die Kollegenschaft.

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BILDTEXT:

Gruppenfoto v.l.n.r.: Marc-Henry Cornély, Office des Pharmacies coopératives de Belgique (OPHACO), Vereniging der Coöperatieve Apotheken van Belgie (Belgien), Francois Aucouturier, Vertreter der angestellten Pharmazeuten Frankreich, CFE-CGC Chimie (Frankreich), Daniel Lefevre, Conseil Central D de l'Ordre national des pharmaciens de France (Frankreich), Maja Jaksevac Miksa, PhD, Generalsekretärin, Hrvatsko farmaceutsko drustvo - Croatian Pharmaceutical Society (Kroatien), Ulrike Mayer, Präsidentin, Verband Angestellter Apotheker Österreichs (VAAÖ), Dr. Serge Caillier, Vizepräsident, Conseil Central D de l'Ordre national des pharmaciens de France (Frankreich), Katarina Fehir-Sola, Hrvatsko farmaceutsko drustvo - Croatian Pharmaceutical Society, Adresse: Masarykova 2 (Kroatien), Raimund Podroschko, 1. Vizepräsident, Verband Angestellter Apotheker Österreichs (VAAÖ), Barbara Neusetzer, Erste Vorsitzende, ADEXA - Die Apothekengewerkschaft (Deutschland)

Rückfragen & Kontakt:

VAAÖ - Verband Angestellter Apotheker Österreichs
Spitalgasse 31/3, A - 1090 Wien
Tel.: +43 (1) 404 14 / 400, E-Mail: info@vaaoe.at, www.vaaoe.at

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