WK Kärnten: FPK soll Finger von der Selbstverwaltung lassen

Parteipolitische Drangsalierung und Vereinnahmung der Sozialpartner muss ein ende haben, verlangt WK-Präsident Pacher.

Klagenfurt (OTS) - Kritisiert hat heute Kärntens Wirtschaftskammerpräsident Franz Pacher die anhaltenden Attacken der FPK und des Landeshauptmannes Gerhard Dörfler auf wesentliche sozialpartnerschaftliche Einrichtungen wie die Arbeiterkammer und die Wirtschaftskammer. Offenbar habe Dörfler weder das geschichtliche Wissen noch den nötigen Respekt gegenüber Institutionen, die direkt an der wirtschaftlichen Erfolgsgeschichte Österreichs seit der Mitte des vergangenen Jahrhunderts beteiligt seien. Pacher: "Nach der Pendlerförderung will Dörfler der AK nun auch die Förderung für den Konsumentenschutz entziehen. Das ist nichts anderes als der billige Versuch, immer mehr Menschen ans Gängelband der FPK-Parteipolitik zu legen und wie bei der Barauszahlung des Teuerungsausgleichs zu unmündigen Almosenempfängern des Landes zu machen."

Auch die Wirtschaftskammer sei immer wieder mit den unqualifizierten Angriffen des Landeshauptmannes konfrontiert, der beispielsweise Millionen an Steuergeld aufwende, um über die Entwicklungsagentur Kärnten (EAK) eine Parallelorganisation zur Wirtschaftskammer aufzubauen. Dabei sei die Selbstverwaltung - sowohl der Arbeitgeber (WK) als auch der Arbeitnehmer (AK) eine wesentliche Säule im demokratischen Aufbau der Republik. Pacher: "Wir sind als unabhängige und ohne Subventionen der öffentlichen Hand agierende Interessenvertretung der Wirtschaft für die Politik oft unbequem und ein Dorn im Auge; ebenso die Arbeiterkammer, die nun über den Entzug von öffentlichen Förderungen demontiert und mundtot gemacht werden soll. Dörfler sollte dabei aber nicht vergessen, dass es die Arbeitgeber und ihre Mitarbeiter sind, die jene Steuern erwirtschaften, die Dörfler so großzügig verteilt."

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