Ravensburger: Klassische Brettspiele und Spiele in Kombination mit interaktiver Elektronik haben Zukunft

Unternehmensgruppe legt 2011 über alle Geschäftsbereiche zu MANUSKRIPT MIT O-TÖNEN

Ravensburg / Nürnberg (OTS) - Anmoderation:

Würfelspiel oder Hightech-Konsole? Was sind die Trends und Entwicklungen auf dem Spielwarenmarkt? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Branche ab morgen (01.02.2012) auf der internationalen Spielwarenmesse in Nürnberg. 2.700 Hersteller aus über 100 Nationen präsentieren bis zum 6. Februar ihre Neuheiten und Produktprogramme. Auch Ravensburger - führender Anbieter von Puzzles, Spielen und Beschäftigungsprodukten in Europa - ist selbstverständlich vor Ort. Das oberschwäbische Traditionsunternehmen zeigt mit dem "Augmented Reality Puzzle" unter anderem eine echte technische Sensation: Das erste Puzzle mit Video-Animation und Sound-Effekten, das mit einem iPhone oder iPad die Tür in weitere Realitäten aufstößt. Gestern bilanzierte das Unternehmen bei einem Wirtschaftspressegespräch aber zunächst das Geschäftsjahr 2011. Die Ravensburger Gruppe legte über alle Geschäftsbereiche leicht zu und ist in einem schwierigen Marktumfeld um 2,5 Prozent auf 319,5 Millionen Euro leicht gewachsen. Clemens Maier, Vorstand neue Geschäftsfelder bei Ravensburger:

O-Ton Clemens Maier

Alles in allem sind wir sehr zufrieden mit dem Jahr. Es gibt einige Bereiche, die sich sehr gut entwickelt haben, wir haben uns im Markt ganz gut geschlagen. Allen voran haben einige von unseren Neuheiten, wie zum Beispiel die Puzzle-Gebäude, im Endjahr sehr gut funktioniert, und da gehen wir auch sehr hoffnungsvoll ins neue Jahr, dass gerade diese Produkte im internationalen Roll-Out gut funktionieren werden. (0:22)

Einen großen Anteil am guten Geschäftsergebnis hat das audiodigitale Lernsystem tiptoi. Über 1,6 Millionen Produkte wurden 2011 von der Innovation verkauft, seit Markteinführung Ende 2010 konnten über 2,1 Millionen Produkte abgesetzt werden. Ein echter Bestseller, so Clemens Maier:

O-Ton Clemens Maier

tiptoi hat deshalb so gut funktioniert, weil es zwei Welten miteinander verbindet: die Welt der klassischen Spiele, Bücher und Puzzles mit einer interaktiven digitalen Welt. Und es ist eine Kombination, diese Spiele und Bücher anzureichern mit einer Elektronik, die nicht aufdringlich ist, die kein Bildschirm ist, die aber eine hohe inhaltliche Tiefe bringt und eine Atmosphäre in die Produkte bringen kann. Und das scheint bei Kindern gut anzukommen. Zumindest sagen das die letzten zwei Jahre und die Konsumentenberichte, die wir dazu auch kriegen. (0:34)

Insgesamt lässt sich auf der Messe in Nürnberg eine eindeutige Tendenz auf dem Spielwarenmarkt ausmachen: Die Digitalisierung nimmt zu. Beim oberschwäbischen Traditionsunternehmen ist dieser Trend längst erkannt und erfolgreich umgesetzt worden - siehe tiptoi. Doch Elektronik als Effekthascherei kommt bei Ravensburger nicht in Frage. Die digitale Technik muss einen inhaltlichen Mehrwert bieten. Denn das gute alte Brettspiel ist längst noch nicht vom Aussterben bedroht, so Clemens Maier:

O-Ton Clemens Maier

Wir glauben fest daran, dass klassisches Spielen und klassische Brettspiele auch weiter eine sehr gute Zukunft haben. Wir sehen auch vermehrt, dass Familien sich einfach wieder um das gemeinsame Spielen kümmern. Das ist die eine Seite, auf der anderen Seite sehen wir natürlich auch, dass gerade so Produkte, die Klassisches mit Elektronischem und Neuem verbinden sehr gut funktionieren. Da ist ein gewisser Reiz für die Konsumenten. Und dass natürlich auch das Spielen auf der rein digitalen Plattform inzwischen eine Rolle spielt, und auch da ist Ravensburger ja präsent. (0:33)

Abmoderation:

Die Spielewelt blickt ab heute nach Nürnberg. Auf der 63. internationalen Spielwarenmesse stellen bis zum sechsten Februar mehr als 2.700 Unternehmen aus dem In- und Ausland mehr als eine Million Produkte aus. Mittendrin: das oberschwäbische Traditionsunternehmen Ravensburger, der führende Anbieter von Puzzles, Spielen und Beschäftigungsprodukten in Europa.

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