Wiener Korporationsball ein Fest der Demokratie inmitten von extremistischer Gewalt!

Schockierende Berichte über Angriffe auf Frauen und Bombe bei Demonstranten

Wien (OTS) - Der Ballausschuss sieht in dem überaus erfolgreichen Wiener Korporationsball am Freitag in der Wiener Hofburg ein gelungenes Fest der Freiheit und Demokratie: "Inmitten von extremistischen, teils gewalttätigen Demonstranten haben die Ballbesucher durch ihr Erscheinen ein klares Bekenntnis zu Demokratie und Grundrechten abgelegt", stellt Organisator Udo Guggenbichler fest.

Umso befremdlicher sei es, dass zahlreiche Ballgäste beim Weg in die Hofburg von hasserfüllten Andersdenkenden beschimpft, bespuckt und teilweise sogar tätlich angegriffen wurden. "Besonders schockiert bin ich darüber, dass auch Frauen geschlagen wurden. Was für niedrige Instinkte müssen Leute antreiben, die auf wehrlose Frauen im Ballkleid losgehen?", fragt sich Guggenbichler. Ebenso unerklärlich ist für den Ballorganisator der Umstand, dass ein Demonstrant mit einer Bombe festgenommen, aber dem Vernehmen nach bald darauf wieder freigelassen wurde. "Nicht auszudenken, was passiert wäre, hätte der Extremist seinen ein Kilo schweren Sprengsatz inmitten der Ballbesucher gezündet. Doch für die Justiz handelt es sich dabei wohl ebenso wie bei den Brandanschlägen auf Häuser von Studentenverbindungen um Kavaliersdelikte, sodass die gemeingefährlichen Täter nicht einmal in U-Haft kommen und am kommenden Wochenende bei der nächsten Demo ihrem gewalttätigen Treiben nachgehen können", kritisiert Guggenbichler.

Der Erfolg des Wiener Korporationsballs sei jedoch auch durch die rohe Gewalt mancher Gegner nicht zu verhindern gewesen - im Gegenteil: "Wie hatten heuer so viele Besucher wie schon jahrelang nicht, weil die systematischen Angriffe bei vielen Korporierten zu einer Solidarisierung geführt haben. Der Ball war restlos ausverkauft", hält Guggenbichler fest. Ab jetzt werde an dem Ziel gearbeitet, dass der Wiener Korporationsball auch 2013 in der Hofburg stattfinde.

Zur Groteske um die Mitgliedschaft von Wissenschaftsminister Töchterle und des Vorsitzenden der Universitätskonferenz, Rektor Heinrich Schmidinger, im akademischen Ehrenkomitee des Balles merkt Guggenbichler an, dass selbstverständlich von beiden Einverständniserklärungen vorliegen, von Schmidinger übrigens nicht zum ersten Mal. "Wir nehmen zur Kenntnis, dass sie angesichts der sofort einsetzenden medialen Hetzjagd keine andere Möglichkeit sahen, als ein Distanzierungsritual gegenüber den Studentenverbindungen in Gang zu setzen", so der Ballorganisator.

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WKR-Ballausschuss
Ing. Udo Guggenbichler
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