GRAS: Strache demaskiert sich am WKR-Ball selbst - Rücktritt jetzt

Gleichsetzung von Demonstrationen mit der Shoa untragbar

Wien (OTS) - Mit den kürzlich bekannt gewordenen Aussagen von Strache am WKR-Ball hat er die Maske des demokratischen Politikers fallen gelassen. Wer sagt, die Ballgäste seien "die neuen Juden", stellt sich damit selbst auf eine Stufe mit GeschichtsfälscherInnen, Holocoust-LeugnerInnen und RevisionistInnen. Er muss daraus die Konsequenzen ziehen und von allen politischen Ämtern zurücktreten.

"Wenn sich Strache unbeobachtet fühlt, zeigt er offenbar sein wahres Geschichtsbild - und setzt die industrielle Massenvernichtung von Millionen Menschen mit einem demokratischen Protest gegen eine Veranstaltung gleich. Eine soche Aussage lässt auf Ansichten über die Shoa schließen, in der die Ermordung von Millionen nicht vorkommt oder bewusst relativiert wird.", so Antonia Fa von den Grünen und Alternativen StudentInnen.

Eine derartige Gleichsetzung 'passiert nicht einfach so', ohne dass nicht schon zuvor eine vollkommen jenseitige Einstellung zur Shoa vorhanden war. Derartige Relativierungen der NS-Vernichtungspolitik unterstreichen einmal mehr die Notwendigkeit der Proteste gegen den WKR-Ball. "Wer das Schicksal von Millionen ermordeter Juden und Jüdinnen auf eine Stufe mit jenem von BallbesucherInnen stellt, gegen die demonstriert wird, birgt eine massive Gefahr in sich, über die nicht weggesehen werden darf.", so Fa abschließend.

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