ASFINAG: Überprüfung der Vignettenpflicht erfolgt das ganze Jahr hindurch (2)

Wien (OTS) - Wird im Rahmen einer Vignettenkontrolle festgestellt, dass keine gültige Vignette auf der Windschutzscheibe aufgeklebt ist, so muss unmittelbar vor Ort eine Ersatzmaut an die ASFINAG Mautaufsichtsorgane bzw. an die Exekutive bezahlt werden. Für mehrspurige Kfz beträgt die Ersatzmaut 120,- Euro, für einspurige 65,- Euro. Dies gilt auch, wenn man durch eine Automatische Vignettenkontrolle ohne gültige Vignette erwischt wird.
Sollte die Vignette z.B. mit Hilfe eines Klebestreifens an die Windschutzscheibe angebracht sein, spricht man von Manipulation. In einem solchen Fall beträgt die Ersatzmaut jeweils das Doppelte des Betrages. Wird die Ersatzmaut nicht bezahlt, wird eine Anzeige bei der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde gemacht. Der Strafrahmen im Verwaltungsstrafverfahren kann sich sich bis zu 3.000,- Euro erstrecken.

Ausreden helfen nichts

ASFINAG stellt fest, dass Fahrzeuglenker sehr kreativ sein können, wenn es um die Argumente geht, warum sie gerade zum Zeitpunkt der Mautkontrolle keine gültige Vignette auf der Windschutzscheibe angebracht haben. Eine Fülle an Ausreden wird dabei ins Spiel gebracht, doch keine der Ausreden schützt vor der Ersatzmaut. Hier die häufigsten Argumente:

  • Ich habe nichts von der Vignettenpflicht in Österreich gewusst
  • Ich habe gedacht, dass bis zur ersten Ausfahrt vignettenfrei sei
  • Ich habe nicht gewusst, wo man sich eine Vignette kaufen kann
  • Das Navi hat mich auf die Autobahn gelotst
  • Ich muss schnell ins Krankenhaus
  • Ich habe keine Vertriebsstelle gefunden
  • Ich habe keine Vignette an der Vertriebsstelle erhalten
  • Ich habe keine Vignettenpflicht-Hinweisschilder gesehen
  • Das ist nicht mein Auto
  • Ich habe ja bereits die Sondermautstrecke bezahlt

Andere, absurde Ausreden in der Vergangenheit:

  • Die Kinder haben beim Spielen die Vignette zerstört
  • Der Hund hat die Vignette erwischt und zerbissen
  • Vignette ist in der Handtasche der Ehefrau

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