SJÖ: Burgstaller ramponiert Glaubwürdigkeit der SPÖ bei der Jugend

Studiengebühren belasten viele, bringen nichts und sind reines Ablenkungsmanöver von den wirklichen Problemen an den Unis

Wien (OTS) - Einmal mehr eine Abfuhr erteilt SJ-Vorsitzender Wolfgang Moitzi den Unkenrufen aus der Sozialdemokratie, die mit der Wiedereinführung von Studiengebühren liebäugeln: "Fällt die SPÖ bei diesem Wahlversprechen um, ist sie in Sachen Glaubwürdigkeit bei den Jungen erneut unten durch. Es nervt, zusehen zu müssen, wie wenig gewisse Parteigranden aus den Fehlern gelernt haben, die in der Vergangenheit zu massiven Stimmenverlusten führten." Wenn die Halbwertszeit von Wahlversprechen nicht einmal eine halbe Regierungsperiode überdauert, schade das der Glaubwürdigkeit der gesamten Politik.

Zudem merkt Moitzi an: "Weder beseitigen Studiengebühren irgendeines der zahlreichen Probleme an den Unis, noch gibt es vernünftige Argumente für die Mehrbelastung der ohnehin schon mehrheitlich in prekären Beschäftigungsverhältnissen steckenden Studierenden." Was die Unis brauchen, sei mindestens eine Milliarde mehr für die Hochschulfinanzierung, sowie mehr Interessenspezialisierung im Schulsystem, um eine breitergefächterte Studienrichtungswahl zu bewirken. Burgstaller könne ihren Faible für Studiengebühren am kommenden Bundesparteitag einbringen, werde dort allerdings nach einer offenen Debatte eine Niederlage einfahren, so der SJ-Vorsitzende abschließend.

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