Stöger präsentiert Leitlinie für gesündere Schulbuffets - ohne Bioaspekt

GLOBAL 2000-Initiative beweist: SchülerInnen wollen Produkte aus biologischem Anbau auf Schulbuffets

Wien (OTS) - Gesundheitsminister Alois Stöger geht zwar mit seiner heute per Aussendung nochmals präsentierten Leitlinie in Sachen Schulbuffets in die richtige Richtung, lässt jedoch den Umweltaspekt komplett draußen: "In der gesamten Initiative ist keine Rede von Produkten aus biologischem Anbau. Für eine wirklich gesunde, umweltfreundliche Ernährung der SchülerInnen sind diese aber unabdingbar", erklärt Sven Hergovich, Campaigner bei GLOBAL 2000.

Nur bei Bio-Produkten kann man sich sicher sein, dass die Schüler nicht in Kontakt mit giftigen chemisch-synthetischen Pestiziden kommen. Bei konventionell angebaut em Obst und Gemüse können die Rückstände auf den Schalen oft nicht einmal komplett abgewaschen werden. Die Jugendlichen, die noch empfindlicher auf Umweltgifte reagieren als Erwachsene, kommen also auf alle Fälle in Kontakt mit Pestiziden, die im Verdacht stehen, Auslöser oder Verstärker vieler verschiedener Erkrankungen zu sein. "Dies kann durch die Auswahl von Bio-Produkten einfach vermieden werden - ganz abgesehen von dem Benefit, den unsere Umwelt davon hätte", betont Hergovich.

Dass SchülerInnen selbst Bio-Produkte auf ihren Schulbuffets haben wollen, beweist die im vergangenen Jahr durchgeführte Petition: 4231 SchülerInnen unterschrieben die Forderung "Bio ist besser".

GLOBAL 2000 fordert von Gesundheitsminister Alois Stöger eine Überarbeitung der Richtlinie mit Berücksichtigung der Auswahl von Produkten aus biologischem Anbau.

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