NEWS: Namen von Gusenbauer und Strache in Telekom-Ermittlungsakt

Ex-Kanzler und FP-Chef durch Zufall in Ermittlungen geraten

Wien (OTS) - Das Nachrichtenmagazin NEWS berichtet in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe, dass sich im Telekom-Ermittlungsakt auch die Namen des früheren Bundeskanzlers Alfred Gusenbauer (SPÖ) und des FPÖ-Chefs Heinz-Christian Strache finden.

Im Fall von Gusenbauer versuchte der frühere Telekom-Vorstand Rudolf Fischer, der eine der Zentralfiguren des Telekom-Skandals ist, über den früheren Wirtschaftsblatt-Vorstand Axel Mader ein millionenschweres Finanzgeschäft mit Gusenbauer einzufädeln. Laut Mader ging es um ein "hypothekar-getragenes Fondssystem", das Fischer in Österreich und Spanien etablieren wollte. Gusenbauer hätte die Kontakte mit Spitzen österreichischer und spanischer Banken herstellen sollen. Das im Frühjahr 2011 angebahnte Geschäft platzte letztlich, nachdem Gusenbauer und Mader entschieden "das wir das Thema nicht mehr anrühren".

Straches Name wurde wiederum aktenkundig, weil einer seiner engen Vertrauten, der Werber Gernot Friedhuber, der einst für Red Bull in den USA aktiv war, engen Kontakt zu einem der Verdächtigen stand. Von Friedhubers Handy wurden sogar SMS im Namen Straches verschickt, was die Ermittler zu dem (falschen) Schluss führte, Friedhuber sei "Sekretär von HC Strache". Den Inhalt der Gespräche und SMS darf NEWS nicht veröffentlichen, da dies mit Strafen von bis zu 100.000 Euro bedroht ist.

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