Stöger: ELGA verbessert die Qualität in der medizinischen Versorgung

Transparenz und Datenschutz sichergestellt - Autonomie der Patienten gestärkt

Wien (OTS/SK) - "Mit der Elektronischen Gesundheitsakte (ELGA)
kann die Qualität in der medizinischen Versorgung massiv verbessert werden", sagte Gesundheitsminister Alois Stöger gestern, Dienstag, bei der Diskussionsveranstaltung "ELGA will es wissen!" in Wien. "Denn das elektronische System würde die moderne Kommunikation im Gesundheitswesen verbessern, die Qualität steigern, die Transparenz erhöhen und die Kosten reduzieren", erklärte Stöger. Mit ELGA werden Befunde und Rezepte zentral gespeichert, mit dem Vorteil, dass Spitäler und Ärzte die Informationen schneller und auch sicher untereinander austauschen können. ****

Ziel ist es, moderne Informationstechnologien auch im Gesundheitswesen voranzubringen. "Einerseits geht es darum, den Menschen, die krank sind, die modernsten Formen von Technik zur Verfügung zu stellen und andererseits darum, den Datenschutz zu garantieren", sagte Stöger. Der Datenschutz ist gewährleistet, da die Patienten jederzeit einsehen und auch prüfen können, wer auf ihre Akte zugegriffen hat. Den Ärzten liefert die Gesundheitsakte Informationen zur noch besseren Behandlung ihrer Patienten.

"Mit ELGA werde zusätzlich die Autonomie der Patientinnen und Patienten gestärkt", betonte der Gesundheitsminister, "weil sie besser informiert werden". Die Grundhaltung eines "autonomen Patienten" könne helfen, dass sie aktiv bei der Behandlung mitwirken, so der Gesundheitsminister. Das alles leistet die ELGA. Durch diese Effizienzverbesserung werde es im vollen Betrieb etwa 129 Millionen Euro Einsparungen geben, so der Minister. (Schluss) mis/sc

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