Wirtschaft für Integration: "Dynamik beim Thema Integration darf nun nicht nachlassen!"

Obmann Kraft-Kinz: "Ziele des Österreichischen Integrationstages bestätigt!"

Wien (OTS) - "Integration - da tut sich sehr viel und das ist
gut so!", begrüssen Georg Kraft-Kinz und Ali Rahimi Initiatoren und Obleute von "Wirtschaft für Integration" die angekündigten Verbesserungen bei der Anerkennung von ausländischen Qualifikationen. "Dynamik beim Thema Integration darf nun nicht nachlassen!"

Von Seiten der Regierung haben Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz, Sozialminister Rudolf Hundstorfer und Wirtschaftsminister Mitterlehner Verbesserungen angekündigt, nachdem heute die AK eine umfassende Studie zur Benachteiligung von Zuwanderern präsentiert hat.

Ziele des Österreichischen Integrationstages werden Realität

"Gut, dass hier auf Bundesebene nun deutliche Bewegung erkennbar ist. Von Seiten der Wirtschaft und vielen anderen Gruppen der Zivilgesellschaft werden die entsprechenden Forderungen schon lange erhoben!", so Kraft-Kinz und Rahimi. Sie verweisen so z.B. auf die Ziele die am ersten Österreichischen Integrationstag im vergangenen März formuliert worden sind.

Als eines der ingesamt 14 Ziele wurde eine Anerkennungsstelle nach dem One-Desk-Prinzip für alle ausländischen Qualifikationen und Bildungsabschlüsse gefordert.

In der Begründung für das Ziel wurde angeführt, was nun auch durch die AK Studie bestätigt ist:

"Vielen Personen mit Migrationshintergrund gelingt es häufig nicht in ihrem angestammten Beruf tätig zu werden. Sie arbeiten häufig nicht nur berufsfremd, sondern auch unterhalb ihres Qualifikationsniveaus. Das bedeutet nicht nur mangelnde Wertschätzung. Sondern ist auch eine volkswirtschaftliche Verschwendung. Die aktuelle Anerkennungspraxis ist geprägt von einer Vielfalt von Zuständigkeiten, uneinheitlichen gesetzlichen Regelungen und intransparenten Verfahrensweisen."

Alle 14 Ziele des Österreichischen Integrationstages auf der Homepage von Wirtschaft für Integration, www.vwfi.at, pdf zum Download unter:
http://www.vwfi.at/fileadmin/oeit/2012/Ziele_des_OEIT.pdf

Mehrsprachigkeit als Vorteil

"Es ist gut, wenn nun auch die Sprachförderung als wichtiges Ziel erkannt wird und dem frühen Deutschunterricht hier besonderes Augenmerk geschenkt wird", begrüßen Kraft-Kinz auch die heute im Ministerrat beschlossene 15a Vereinbarung als Basis für entsprechende Aktivitäten von Bund und Ländern.

"Aber es müssen auch die Potenziale erkannt und gefördert werden!", verweisen Kraft-Kinz und Rahimi auf die mehrsprachigen Talente gerade von jungen Menschen aus zugewanderten Familien.

Gerade die aktuell laufenden Endausscheidungen des vom VWFI initiierten Mehrsprachigen Redewettbewerbes "Sag's Multi" zeigen junge Menschen, die in ihrer Rede zwischen Deutsch und ihrer Muttersprache fließend wechseln.www.sagsmulti.at

Ein Hinweis für die Redaktionen:

Termine für Endausscheidung "Sag's Multi" -

26.1. 2012, BRG 22, Polgargymnasium, 1220 Wien, Polgarstraße 24
9 bis 16 Uhr

31.1.2012, Stadtschulrat für Wien, 1010 Wien, Wipplingerstraße 28 9 bis 16 Uhr

Bei Interesse bitte um telefonische Kontaktaufnahme mit dem Verein Wirtschaft für Integration, Mag.a. Meri Disoski 0676 4457653,
01 9444846.

Migranten können sich in mehr Sprachen verständigen

Migranten können sich in mehr Sprachen verständigen als Österreicher. Auf diesen Teilaspekt der aktuellen Arbeiterkammer-Studie verweist die Medien-Servicestelle Neue Österreicher/innen. Die Anzahl der durchschnittlich gesprochenen Sprachen beträgt bei Migranten 2,9 und ist damit höher als in der befragten Gruppe der Nicht-Migranten (2,5).www.medienservicestelle.at

Die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien (RLB NÖ-Wien) ist Gründungs- und Hauptsponsor des Vereins "Wirtschaft für Integration".

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