Gelbe Karte für Ministerin Fekter

Linz (OTS) - Der Vorsitzende der Bundesvertretung 09, Gesund- und Sozialberufe in der GÖD, Johann Hable wendet sich ausdrücklich gegen die Einsparungsversuche von Finanzministerin Fekter im öffentlichen Dienst bzw. Gesundheitsbereich.

Wie bekannt wurde sollen 3% Arbeitssicherungsbeitrag bei den öffentlich Bediensteten eingespart werden.

Auch die Gesundheits- und Sozialberufe der Länder gehören überwiegend dem öffentlichen Dienst an.

Wie die Studie Arbeitsbedingungen und Arbeitsbelastungen im öffentlichen Gesundheitswesen zweifelsfrei ergeben, gibt es viel zu wenige Ärzte, Pflegepersonal und Therapeuten in diesem Bereich und die burn out Gefährdung ist wegen Mehrfachbelastung gerade in diesem Sektor, der überwiegend von öffentlichen Bediensteten sichergestellt wird, wesentlich höher als überall anders.

Eine Verlagerung der Aufgaben auf private Betreiber kann nicht erfolgreich sein, da diese die wesentlichen Aufgaben einer öffentlichen Einrichtung "gleicher Zugang zu Behandlung und Pflege" nicht gewährleisten. Alle Studien sprechen in diesem Zusammenhang von Rosinenpicken dh. dass nur wirtschaftlich lukrative Leistungen übernommen werden. Öffentlich Bedienstete in der Gesundheit leisten daher einen wesentlichen Beitrag zur gesundheitlichen Absicherung der Österreicherinnen und Österreicher.

Wesentlich sinnvoller wäre es die öffentliche Gesundheitsversorgung state oft the art sicherzustellen und nicht überall überbordende Leistungen zu vermuten. Wir haben derzeit einen Personalmangel mit den Aussagen der Ministerin schrecken wir Bewerber für die öffentlichen Krankenanstalten ab.
Das Dilemma wird immer größer!

Die Bundesvertretung 9 stellt fest, dass wir steuerzahlende Arbeitnehmer für die Defizite der Spekulationsbanken aufkommen müssen und beim Pflegepersonal wird gespart.

Vorsitzender Hable fordert den Gesetzgeber auf, sich für die ArbeitnehmerInnen im öffentlichen Dienst sich einzusetzen und die öffentliche Versorgung in diesem wesentlichen Bereich der staatlichen Daseinsvorsorge sicherzustellen und nicht immer nur zur Kasse zu bitten, wenn wieder einmal eingespart werden soll.

Rückfragen & Kontakt:

Johann Hable
Vorsitzender der Bundesvertretung 09 Gesund- und Sozialberufe in der GÖD, Tel.: 0664 2435335

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