KORREKTUR ZU OTS0198: Symposium "Bündnis gegen Gewalt" in Wien

Innenministerin Mikl-Leitner: "Gewaltprävention ist gesamtgesellschaftliche Herausforderung und muss Daueraufgabe in allen Lebensbereichen sein!"

Wien (OTS) - KORRIGIERTE AUSSENDUNG: "Um Gewalt vorzubeugen und Opfer bestmöglich betreuen zu können, ist es notwendig, uns besser zu vernetzen. Und genau das ist das Ziel des Projektes Bündnis gegen Gewalt: Die Bündelung unseres Wissens, unseres Know-hows. Prävention und Verhinderung von Gewalt ist eine Querschnittsaufgabe und muss daher eine Daueraufgabe in allen unseren Lebensbereichen sein: in der Familie, in der Schule im Arbeitsumfeld - einfach überall. Ich freue mich, dass wir heute hier zusammengekommen sind und die Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch nutzen", sagte Innenministerin Mag.a Johanna Mikl-Leitner bei der Eröffnung des Symposiums "Bündnis gegen Gewalt" am 24. Jänner 2012 im Raiffeisenforum in Wien. Das Symposium fand mit Unterstützung des Kuratoriums Sicheres Österreich (KSÖ) statt, das Partner des Projekts ist. "Gewaltprävention ist nicht nur Aufgabe der Exekutive, sondern die gesamte Gesellschaft kann ihren Beitrag zu weniger Gewalt leisten. Daher unterstützen wir das Bündnis gegen Gewalt und bieten die Plattform für diesen wichtigen Dialog", sagte KSÖ-Präsident Erwin Hameseder, Generaldirektor Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien. Die wissenschaftliche Begleitung des Projektes erfolgt durch Univ.-Prof. Dr. Rotraud Perner und ihrem Team.

Das Projekt "Bündnis gegen Gewalt" wurde 2010 mit dem Ziel gestartet, alle österreichischen Akteure, die sich aktiv für Gewaltprävention engagieren, noch besser als bisher zu vernetzen, um so Gewalt nachhaltig zu bekämpfen. In einem ersten Schritt wurden durch die im Bundeskriminalamt eingerichtete Koordinierungsstelle "Bündnis gegen Gewalt" 300 Bündnispartner, darunter Ministerien, Länder, Institutionen und Nichtregierungsorganisationen kontaktiert und eingeladen ihre Initiativen, Projekte und Ideen zur Gewaltprävention bekanntzugeben. Insgesamt wurden 650 Projekte, Initiativen und Studien zurückgemeldet, die derzeit in Österreich umgesetzt werden. "Diese Zahl zeigt klar, dass in Österreich im Bereich der Gewaltprävention bereits viel unternommen wird", sagte die Innenministerin.

Die 650 gemeldeten Projekte werden nach wissenschaftlich erarbeiteten Kriterien evaluiert. "Diese Kategorisierung ist nötig, um einen Überblick über die bestehenden Projekte zu erhalten und künftig die richtigen, zielgruppenspezifischen Weichen stellen zu können", erläuterte die Innenministerin. In einem nächsten Schritt werden die Projekte dann dem Förderbeirat des Bündnisses gegen Gewalt vorgelegt. Ziel des Beirats ist es, in transparenter und nachvollziehbarer Weise die "Besten der Besten" auszuwählen, zu unterstützen und zu fördern.

Bei der Veranstaltung wurde der neu eingerichtete Förderbeirat und deren Mitglieder vorgestellt. Es gab eine Podiumsdiskussion unter Beteiligung von Nationalratspräsident i. R. Dr. Andreas Khol (Österreichischer Seniorenbund), Präsidentin Ursula Frohner (Österreichischer Gesundheits- und Krankenpflegeverband), Diplomsozialarbeiterin Rosa Logar (Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser) und Obmann Dr. Jörg Pruckner (Bundessektion Arzt für Allgemeinmedizin der Österreichischen Ärztekammer).

Detaillierte Informationen über das Projekt "Bündnis gegen Gewalt" erhalten Sie direkt bei der Koordinierungsstelle oder im Internet unter www.bundeskriminalamt.at

Kontakt der Koordinierungsstelle "Bündnis gegen Gewalt":
Bundeskriminalamt
Josef Holaubek Platz 1
A-1090 Wien
buendnisgegengewalt@bmi.gv.at
www.bundeskriminalamt.at

Rückfragen & Kontakt:

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andreas.wallner@bmi.gv.at
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Tel: +43 (0) 1/24836-85004
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