• 24.01.2012, 14:08:21
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KORREKTUR ZU OTS0198: Symposium "Bündnis gegen Gewalt" in Wien

Innenministerin Mikl-Leitner: "Gewaltprävention ist gesamtgesellschaftliche Herausforderung und muss Daueraufgabe in allen Lebensbereichen sein!"

Wien (OTS) - KORRIGIERTE AUSSENDUNG: "Um Gewalt vorzubeugen und
Opfer bestmöglich betreuen zu können, ist es notwendig, uns besser zu
vernetzen. Und genau das ist das Ziel des Projektes Bündnis gegen
Gewalt: Die Bündelung unseres Wissens, unseres Know-hows. Prävention
und Verhinderung von Gewalt ist eine Querschnittsaufgabe und muss
daher eine Daueraufgabe in allen unseren Lebensbereichen sein: in der
Familie, in der Schule im Arbeitsumfeld - einfach überall. Ich freue
mich, dass wir heute hier zusammengekommen sind und die Gelegenheit
zum gegenseitigen Austausch nutzen", sagte Innenministerin Mag.a
Johanna Mikl-Leitner bei der Eröffnung des Symposiums "Bündnis gegen
Gewalt" am 24. Jänner 2012 im Raiffeisenforum in Wien. Das Symposium
fand mit Unterstützung des Kuratoriums Sicheres Österreich (KSÖ)
statt, das Partner des Projekts ist. "Gewaltprävention ist nicht nur
Aufgabe der Exekutive, sondern die gesamte Gesellschaft kann ihren
Beitrag zu weniger Gewalt leisten. Daher unterstützen wir das Bündnis
gegen Gewalt und bieten die Plattform für diesen wichtigen Dialog",
sagte KSÖ-Präsident Erwin Hameseder, Generaldirektor
Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien. Die wissenschaftliche Begleitung des
Projektes erfolgt durch Univ.-Prof. Dr. Rotraud Perner und ihrem
Team.

Das Projekt "Bündnis gegen Gewalt" wurde 2010 mit dem Ziel gestartet,
alle österreichischen Akteure, die sich aktiv für Gewaltprävention
engagieren, noch besser als bisher zu vernetzen, um so Gewalt
nachhaltig zu bekämpfen. In einem ersten Schritt wurden durch die im
Bundeskriminalamt eingerichtete Koordinierungsstelle "Bündnis gegen
Gewalt" 300 Bündnispartner, darunter Ministerien, Länder,
Institutionen und Nichtregierungsorganisationen kontaktiert und
eingeladen ihre Initiativen, Projekte und Ideen zur Gewaltprävention
bekanntzugeben. Insgesamt wurden 650 Projekte, Initiativen und
Studien zurückgemeldet, die derzeit in Österreich umgesetzt werden.
"Diese Zahl zeigt klar, dass in Österreich im Bereich der
Gewaltprävention bereits viel unternommen wird", sagte die
Innenministerin.

Die 650 gemeldeten Projekte werden nach wissenschaftlich erarbeiteten
Kriterien evaluiert. "Diese Kategorisierung ist nötig, um einen
Überblick über die bestehenden Projekte zu erhalten und künftig die
richtigen, zielgruppenspezifischen Weichen stellen zu können",
erläuterte die Innenministerin. In einem nächsten Schritt werden die
Projekte dann dem Förderbeirat des Bündnisses gegen Gewalt vorgelegt.
Ziel des Beirats ist es, in transparenter und nachvollziehbarer Weise
die "Besten der Besten" auszuwählen, zu unterstützen und zu fördern.

Bei der Veranstaltung wurde der neu eingerichtete Förderbeirat und
deren Mitglieder vorgestellt. Es gab eine Podiumsdiskussion unter
Beteiligung von Nationalratspräsident i. R. Dr. Andreas Khol
(Österreichischer Seniorenbund), Präsidentin Ursula Frohner
(Österreichischer Gesundheits- und Krankenpflegeverband),
Diplomsozialarbeiterin Rosa Logar (Verein Autonome Österreichische
Frauenhäuser) und Obmann Dr. Jörg Pruckner (Bundessektion Arzt für
Allgemeinmedizin der Österreichischen Ärztekammer).

Detaillierte Informationen über das Projekt "Bündnis gegen Gewalt"
erhalten Sie direkt bei der Koordinierungsstelle oder im Internet
unter www.bundeskriminalamt.at

Kontakt der Koordinierungsstelle "Bündnis gegen Gewalt":
Bundeskriminalamt
Josef Holaubek Platz 1
A-1090 Wien
buendnisgegengewalt@bmi.gv.at
www.bundeskriminalamt.at

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Inneres
   Mag. Andreas Wallner, Pressesprecher der Bundesministerin
   Tel.: +43-(0)1-53126-2027
   andreas.wallner@bmi.gv.at
   www.bmi.gv.at
   
   Bundeskriminalamt
   Mag. Silvia Strasser, Presse und Öffentlichkeitsarbeit
   Tel: +43 (0) 1/24836-85004 
   Mobil: +43 (0) 664/264 07 13
   silvia.strasser@bmi.gv.at
   www.bundeskriminalamt.at

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