• 24.01.2012, 13:30:31
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Symposium "Bündnis gegen Gewalt" in Wien

Innenministerin Mikl-Leitner: "Gewaltprävention ist gesamtgesellschaftliche Herausforderung und muss Daueraufgabe in allen Lebensbereichen sein!"

Wien (OTS) - "Um Gewalt vorzubeugen und Opfer bestmöglich betreuen
zu können, ist es notwendig, uns besser zu vernetzen. Und genau das
ist das Ziel des Projektes Bündnis gegen Gewalt: Die Bündelung
unseres Wissens, unseres Know-hows. Prävention und Verhinderung von
Gewalt ist eine Querschnittsaufgabe und muss daher eine Daueraufgabe
in allen unseren Lebensbereichen sein: in der Familie, in der Schule
im Arbeitsumfeld - einfach überall. Ich freue mich, dass wir heute
hier zusammengekommen sind und die Gelegenheit zum gegenseitigen
Austausch nutzen", sagte Innenministerin Mag.a Johanna Mikl-Leitner
bei der Eröffnung des Symposiums "Bündnis gegen Gewalt" am 24. Jänner
2012 im Raiffeisenforum in Wien. Das Symposium fand mit Unterstützung
des Kuratoriums Sicheres Österreich (KSÖ) statt, das Partner des
Projekts ist. "Gewaltprävention ist nicht nur Aufgabe der Exekutive,
sondern die gesamte Gesellschaft kann ihren Beitrag zu weniger Gewalt
leisten. Daher unterstützen wir das Bündnis gegen Gewalt und bieten
die Plattform für diesen wichtigen Dialog", sagte KSÖ-Präsident Erwin
Hameseder, Generaldirektor Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien. Die
wissenschaftliche Begleitung des Projektes erfolgt durch Univ.-Prof.
Dr. Rotraud Perner und ihrem Team.

Das Projekt "Bündnis gegen Gewalt" wurde 2010 mit dem Ziel gestartet,
alle österreichischen Akteure, die sich aktiv für Gewaltprävention
engagieren, noch besser als bisher zu vernetzen, um so Gewalt
nachhaltig zu bekämpfen. In einem ersten Schritt wurden durch die im
Bundeskriminalamt eingerichtete Koordinierungsstelle "Bündnis gegen
Gewalt" 300 Bündnispartner, darunter Ministerien, Länder,
Institutionen und Nichtregierungsorganisationen kontaktiert und
eingeladen ihre Initiativen, Projekte und Ideen zur Gewaltprävention
bekanntzugeben. Insgesamt wurden 650 Projekte, Initiativen und
Studien zurückgemeldet, die derzeit in Österreich umgesetzt werden.
"Diese Zahl zeigt klar, dass in Österreich im Bereich der
Gewaltprävention bereits viel unternommen wird", sagte die
Innenministerin.

Die 650 gemeldeten Projekte werden nach wissenschaftlich erarbeiteten
Kriterien evaluiert. "Diese Kategorisierung ist nötig, um einen
Überblick über die bestehenden Projekte zu erhalten und künftig die
richtigen, zielgruppenspezifischen Weichen stellen zu können",
erläuterte die Innenministerin. In einem nächsten Schritt werden die
Projekte dann dem Förderbeirat des Bündnisses gegen Gewalt vorgelegt.
Ziel des Beirats ist es, in transparenter und nachvollziehbarer Weise
die "Besten der Besten" auszuwählen, zu unterstützen und zu fördern.

Bei der Veranstaltung wurde der neu eingerichtete Förderbeirat und
deren Mitglieder vorgestellt. Es gab eine Podiumsdiskussion unter
Beteiligung von Nationalratspräsident i. R. Dr. Andreas Khol
(Österreichischer Seniorenbund), Präsidentin Martina Fasslabend (Die
Möwe), Präsidentin Ursula Frohner (Österreichischer Gesundheits- und
Krankenpflegeverband), Diplomsozialarbeiterin Rosa Logar (Verein
Autonome Österreichische Frauenhäuser) und Obmann Dr. Jörg Pruckner
(Bundessektion Arzt für Allgemeinmedizin der Österreichischen
Ärztekammer).

Detaillierte Informationen über das Projekt "Bündnis gegen Gewalt"
erhalten Sie direkt bei der Koordinierungsstelle oder im Internet
unter www.bundeskriminalamt.at

Kontakt der Koordinierungsstelle "Bündnis gegen Gewalt":
Bundeskriminalamt
Josef Holaubek Platz 1
A-1090 Wien
[email protected]
www.bundeskriminalamt.at

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Inneres
   Mag. Andreas Wallner, Pressesprecher der Bundesministerin
   Tel.: +43-(0)1-53126-2027
   [email protected]
   www.bmi.gv.at
   
   Bundeskriminalamt
   Mag. Silvia Strasser, Presse und Öffentlichkeitsarbeit
   Tel: +43 (0) 1/24836-85004 
   Mobil: +43 (0) 664/264 07 13
   [email protected]
   www.bundeskriminalamt.at

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