Hundstorfer/Kurz: Anerkennung von Qualifikationen von Zuwanderer soll vereinfacht werden

Interministerielle Expertengruppe soll bis Sommer Ergebnisse bringen

Wien (OTS/BMASK) - Mitgebrachte Qualifikationen - etwa von Fachkräften oder AkademikerInnen - sollen besser genutzt und die Regelungen für die formale Anerkennung vereinfacht werden, unterstrichen Sozialminister Rudolf Hundstorfer und Integrations-Staatssekretär Sebastian Kurz. Um dies zu erreichen wurde bereits eine interministerielle Arbeitsgruppe im Auftrag des Sozialministeriums eingesetzt. An dieser Arbeitsgruppe nehmen auch Experten von Sozialpartner, Länder und einiger NGOs teil. Die Expertengruppe soll bis Sommer inhaltliche und organisatorische Fragestellungen erarbeiten. ****

Es habe bereits erste Veranstaltungen mit internationalen Referenten aus Deutschland, Dänemark und den Niederlanden gegeben. "Wir müssen die Integration von MigrantInnen an den österreichischen Arbeitsmarkt erleichtern. Das ist nicht nur im Interesse der Zuwanderer und deren Kinder, sondern bringt auch unmittelbare Vorteile für die gesamte Volkswirtschaft. In einigen Jahren werden Arbeitnehmer fehlen, wir brauchen daher qualifizierte Zuwanderung, um unser Wohlstandsniveau erhalten zu können", so Hundstorfer.

Kurz betont: "Es geht darum, Leistung zu bringen und Leistung anzuerkennen. Einerseits müssen sich Migranten durch entsprechende Leistung, jedenfalls durch das rasche Erlernen der deutschen Sprache in den Arbeitsmarkt integrieren. Andererseits ist es notwendig, diese Leistung wie etwa im Ausland erworbene Qualifikationen so rasch und unkompliziert wie möglich anzuerkennen." (Schluss)

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