- 24.01.2012, 12:01:39
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AIT Technologien für hohe Sicherheit auf Flughäfen
AIT zieht erfolgreich Bilanz über abgeschlossenes KIRAS-Projekt "Airport Security and Productivity" (ASaP)
Wien (OTS) - Das AIT Austrian Institute of Technology hat das
Projekt "Airport Security and Productivity (ASaP) aus dem
Österreichischen Sicherheitsforschungs-Förderprogramm KIRAS des BMVIT
für den Vienna International Airport (VIE) erfolgreich beendet. Die
im Projekt erreichten wissenschaftlichen Ziele liefern wertvolle
Erkenntnisse zur Begegnung von Sicherheitsherausforderungen auf
Flughäfen. ASaP hat mit seinem interdisziplinären Zugang innovative
Sicherheitslösungen entwickelt und so zu einer nachhaltigen Stärkung
der heimischen Sicherheitswirtschaft beigetragen.
Übergeordnetes Ziel des Projektes "Airport Security and
Productivity" (ASaP) war die Beibehaltung und Erhöhung des hohen
Standards der Flughafensicherheit bei gleichzeitiger Steigerung der
Effizienz auf Flughäfen. Der Flughafen der österreichischen
Bundeshauptstadt in Wien-Schwechat ist als zentraler Destination-Hub
für Süd-Ost-Europa zu höchsten Sicherheitsstandards verpflichtet.
Daher ist die laufende Weiterentwicklung der auf allen operativen
Ebenen implementierten Sicherheitsvorkehrungen für den Flughafen Wien
strategisches Programm.
Durch Interdisziplinarität zu innovativen Lösungen
"ASaP, gefördert aus dem Österreichischen
Sicherheitsforschungs-Förderprogramm KIRAS, eine Initiative des
Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT),
bot uns eine erstklassige Gelegenheit, die interdisziplinäre
Kompetenz des AIT in sicherheitsrelevanter Forschung konzertiert
einzubringen und gemeinsam mit dem Flughafen Wien innovative,
technologische Lösungen für künftige Kernhandlungsfelder von Airports
zu entwickeln", so Projektleiter Andreas Vrabl zur strategischen
Bedeutung des Projekts. Als wesentlicher Beitrag zur Stärkung der
heimischen Sicherheitswirtschaft erfüllt ASaP auch hochgradig eine
der zentralen Forderungen des KIRAS-Programms. "Aus Sicht des BMVIT",
so Dr. Gernot Grimm, Leiter der Stabsstelle für Technologietransfer
und Sicherheitsforschung "ist das Projekt ASaP eine
Erfolgsgeschichte. Die Projektteilnehmer haben in vorbildlicher Weise
die vom Programm KIRAS geforderte Interdisziplinarität mit Leben
erfüllt. Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft und den Geistes-,
Sozial- und Kulturwissenschaften haben gemeinsam mit dem Flughafen
Wien zukunftsweisende Technologien entwickelt."
Für den Flughafenbetreiber VIE adressiert ASaP nach den
Terroranschlägen am 11. September 2001 akut gewordenen
Sicherheitsanforderungen und ist gleichzeitig auf höchste
Kundenorientierung ausgerichtet. So wurden u.a. die Reduktion der
Verweildauer von Passagieren in Sicherheitskontrolleinrichtungen, die
Vermeidung von Fehlalarmen in sicherheitskritischen Bereichen, die
Verhinderung von unbefugtem Zutritt, sowie die Verhinderung von
Gefahrenzuständen durch zu große, unkontrollierbare Menschenmengen
als zentrale Projektziele definiert.
Konkrete Projektergebnisse bei ASaP
Gemeinsam mit dem Vienna International Airport wurden Wege für
einen sicheren Einsatz neuer Technologien gesucht. Im Fokus stand
hier für den VIE vor allem eine Verbesserung der Automatik und
Bedienung für das Sicherheitspersonal in Sicherheitsschleusen. Die
auf diese Weise optimierten Ablaufprozesse ermöglichen - durch
entsprechenden Einsatz von AIT-Sicherheitstechnologien - eine
Verkürzung der Wartezeiten für Passagiere sowie eine Erhöhung der
Sicherheit für Passagiere und Flughafenpersonal durch die
Verhinderung von unbefugtem Zutritt in Sicherheitszonen. AIT brachte
dabei sein international führendes Expertenwissen aus den
Forschungsbereichen IT-Security (z.B. sichere Netzwerk-Architekturen)
sowie High Speed Image Processing (z.B. intelligente Kamerasysteme
und Bildsensorik) ein.
Um eine hohe Akzeptanz von neuen Technologien für Anwender vor
allem im kritischen Hochsicherheitsbereich sicherzustellen, wurde ein
spezielles Augenmerk auf begleitende Forschungsaktivitäten zur
Evaluierung der Akzeptanz bei den Passagiere, als auch beim
betroffenen Sicherheitspersonal gegenüber neuen
Sicherheitstechnologien am Flughafen gelegt. Ein zentraler
Schwerpunkt lag dabei auf neuen Ansätzen zur laufenden Hebung der
Expertise und Weiterbildung des Sicherheitspersonals. Dafür wurde ein
spezieller Social-Media-Ansatz als effektives Informationsportal zur
Sicherstellung von Qualifizierungsprozessen eingesetzt.
Die Akzeptanz solcher neuen Technologien beim Sicherheitspersonal
als auch die Beurteilung durch die Passagiere im Spannungsfeld
"Sicherheit versus Schutz von Persönlichkeitsrechten" wurde durch
eine begleitende Meinungsforschung vom Projektpartner IFES (Institut
für Empirische Sozialforschung) durchgeführt. Durch diese
Forschungserkenntnisse wurde vor allem die Wichtigkeit von
begleitenden - Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaftlichen
Aspekten verdeutlicht.
Für eine internationale Positionierung des Projekts steuerte
Projektpartner Alcatel-Lucent seine Erfahrung als namhafter
Systemintegrator bei und nützte seinen internationalen Marktzugang
zur Markterschließung für die in ASaP erarbeiteten österreichischen
Sicherheitslösungen.
Rückfragehinweis:
Michael W. Mürling AIT Austrian Institute of Technology Safety & Security Department Marketing and Communications Telefon: +43 (0)50550-4126 [email protected] Michael H. Hlava AIT Austrian Institute of Technology Head of Corporate and Marketing Communications Telefon: +43 (0)50550-4014 [email protected]
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