Staatssekretär Kurz: 15a-Vereinbarung für Sprachförderung im Ministerrat beschlossen

Bis 2014 stehen zehn Millionen Euro pro Jahr für Sprachförderung zur Verfügung

Wien (OTS) - - "Ich bin erfreut, dass die 15a-Vereinbarung für die Sprachförderung bis 2014 im heutigen Ministerrat beschlossen wurde. Ich danke dem Koalitionspartner und vor allem Finanzministerin Maria Fekter, die sich in den Verhandlungen so kooperativ gezeigt haben ", sagte Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz nach dem heutigen Beschluss im Ministerrat. Bis September haben nun die Bundesländer Zeit, die 15a-Vereinbarung zu unterzeichnen. "Jeder Euro, den die Bundesländer in die Hand nehmen, wird vom Bund verdoppelt. Wenn jedes Bundesland die Vereinbarung ratifiziert, stehen bis 2014 insgesamt zehn Millionen Euro pro Jahr für die Sprachförderung zur Verfügung", betonte Kurz. Freilich stehe es jedem im Land frei, bei der Initiative mitzumachen, aber der Staatssekretär geht davon aus, dass die Bundesländer die Vereinbarung sehr rasch unterzeichnen, da es "um die Zukunft unsere Kinder geht".

"Wir haben uns in der Bundesregierung auf eine Schuldenbremse geeinigt", so Kurz weiter. "Bei der Ausbildung und bei unseren Kindern setzen wir aber trotzdem Prioritäten, denn Integration kann nicht früh genug beginnen." Integration funktioniere durch Leistung, und eine Grundvoraussetzung dafür sei das Beherrschen der deutschen Sprache, sagte Kurz. Damit die Mittel auch effizient eingesetzt werden, kündigte Kurz ein "effizientes Controlling und eine Evaluierung des Projektes" an. Zudem soll es jährlich eine Sprachstandsfeststellung geben. "Damit ist gesichert, dass die Fördergelder dort ankommen, wo sie benötigt werden, und bestmöglich eingesetzt werden", sagte Kurz.

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