WKÖ-Vize RfW-BO Amann: Nicht von anderen fordern, was man selber nicht bereit ist zu tun!

"Kein Unternehmer versteht mehr, dass die Eintragungspflicht im "Amtsblatt der Wiener Zeitung" nicht schon vor Jahren abgeschafft wurde."

Wien (OTS) - Der Geschäftsführer der "Wiener Zeitung GmbH" weise zwar in einem Rundschreiben an alle Unternehmer auf die Eintragungspflicht aller Kapitalgesellschaften im Amtsblatt zur Wiener Zeitung hin, während er selber im Post Skriptum (PS) aber auch gleichzeitig die eigene Überflüssigkeit seiner Zeitschrift bestätige, so WKÖ-Vizepräsident RFW-BO Fritz Amann heute als Reaktion auf diesen Postwurf.

Richtigerweise werde darin auch auf die fast täglichen Eintragungs-Angebote von dubiosen Internethandels- und Gewerberegister zur Aufnahme in diverse Scheinregister aufmerksam gemacht. Das einzig relevante, öffentliche Register sei alleine das Firmenbuch (Handelsregister), das von den zuständigen Gerichten geführt werde, heiße es dort weiter. Die Richtigkeit dieser Ausführungen könne jeder Unternehmer und auch er nur bestätigen, so Amann weiter. Nur sollte hier der Herr Geschäftsführer nicht nur "dubiose" Mitbewerber ausschalten wollen, sondern vielmehr endlich die "sinnlose" Einschaltungspflicht in seinem Format abschaffen. "Denn wie er richtigerweise ja selber erklärt, sind alle notwendigen Hinweise schon längst und aktuellst im Firmenbuch abzufragen", so Amann.

"Da können die Unternehmen auch digital alle ihre gesetzlich notwendigen Angaben und Daten, ohne jegliche Eintragungsgebühren, selber hinterlegen. Deshalb versteht auch kein Unternehmer mehr, dass die Eintragungspflicht im "Amtsblatt der Wiener Zeitung" nicht schon vor Jahren, wie von Schüssel als Kanzler zugesagt wurde, abgeschafft wurde", stellt WKÖ-Vizepräsident und RFW-BO Fritz Amann zu seiner diesbezüglich langjährigen Forderung noch einmal nachdrücklich fest.

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