Stöger: Bewusstsein für Herzrhythmusstörungen stärken

Herzrhythmusstörung Vorhofflimmern rechtzeitig erkennen und therapieren

Wien (OTS) - "Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung, von der in Österreich etwa 100.000 Personen betroffen sind. Bewusstsein zu schaffen und gezielte Aufklärung anzubieten ist in diesem Zusammenhang eine wichtige gesundheitspolitische Aufgabe", sagte heute, Freitag, Gesundheitsminister Alois Stöger anlässlich der gemeinsamen Enquete mit der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft zum Thema "Vorhofflimmern". Es handle sich dabei um eine Erkrankung, die mit zunehmendem Alter häufiger werde, oft asymptomatisch verlaufe und mit einem erhöhten Schlaganfall-Risiko einher gehe.

Patientinnen und Patienten mit Schlaganfällen leiden oftmals lange an potentiellen schweren Folgewirkungen. Aus diesem Grund biete das Gesundheitsministerium in Kooperation mit der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft mit dieser Enquete die Gelegenheit, in einen multidisziplinären Wissens - und Erfahrungsaustausch zu treten und über Möglichkeiten der Prävention, der rechtzeitigen Erkennung und der adäquaten Therapie von Vorhofflimmern zu diskutieren.

"Die Kooperation und der Austausch der medizinischen Fachdisziplinen, die Steigerung der Aufmerksamkeit und die sinnvolle, patientenorientierte Umsetzung der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse sind mir ein großes Anliegen", so Stöger. Das gemeinsame Ziel dabei sei es, durch vermehrte Aufklärung, verbesserte Prävention, forcierte Früherkennung und der darauf folgenden raschen und gezielten medizinischen Behandlung die Rate der durch Vorhofflimmern hervorgerufenen Schlaganfälle zu vermeiden und zu reduzieren und damit die Lebensqualität von Patientinnen und Patienten zu verbessern, schloss Stöger.

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