- 20.01.2012, 10:38:00
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Glatteis: unsichtbare Gefahr auf Straßen und Gehwegen
AUVA empfiehlt entsprechende Vorsichtsmaßnahmen

Wien (OTS) - Temperaturen um Null Grad mit gefrierendem Regen und
Nebel sind eine gefährliche Kombination und lassen oft blitzartig
Glatteis entstehen. Die AUVA registrierte von Jänner bis März des
Vorjahres 211 Unfälle mit mittleren bis schweren Verletzungen im
Zusammenhang mit glatten Gehwegen und Straßen am Weg von oder zur
Arbeit. Derzeit ist wieder besondere Vorsicht angesagt.
Unfallverhütung beginnt im Kopf: Richtiges Schuhwerk mit guten
Profilsohlen wählen und Schuhe mit hohen Absätzen zu Hause lassen.
Ausreichend Zeit einplanen und nicht hetzen. Augen offen halten und
Gefahrenstellen ausweichen. Besonders ältere Menschen sind sturz- und
knochenbruchgefährdet. Bei Unsicherheit lieber einen Stock mit Spitze
(Skistock etc.) als Unterstützung verwenden.
Für Autofahrer gilt: Neben der Temporeduktion auch den
Sicherheitsabstand entsprechend vergrößern. Der normale Bremsweg
verlängert sich bei Glatteis immerhin um das Zehnfache und mehr. Auch
abrupte Lenk- und Bremsmanöver sind zu vermeiden. Um Unfälle bei
Schnee und Glatteisfahrbahnen zu reduzieren, empfiehlt die AUVA eine
längere Fahrzeit einzuplanen.
Sicht(-barkeit) im Straßenverkehr
Handbesen und Eiskratzer dürfen in keinem Fahrzeug fehlen, um Dach
und Autofenster von Schnee und Eis befreien zu können. Abrutschender
Schnee und Eisplatten, die sich vom Dach eines Pkw oder Lkw lösen,
können nicht nur die Sicht erheblich einschränken, sondern auch
nachkommende oder vorbeifahrende Verkehrsteilnehmer gefährlich
treffen. Das Reinigen der Scheinwerfer von hochgespritzem
Schneematsch trägt ebenfalls zu einer besseren Sicht und Sichtbarkeit
bei winterlichen Fahrverhältnissen bei. Gerade berufliche
"Vielfahrer" sollten die Leuchtkraft der Scheinwerfer regelmäßig
überprüfen.
Über die AUVA:
Bei der AUVA sind rund 4,6 Millionen Personen gesetzlich gegen
Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert: 1,2 Millionen
Arbeiter, 1,6 Millionen Angestellte, 440.000 Selbständige
sowie 1,4 Millionen Schüler und Studenten. Die AUVA finanziert ihre
Aufgaben als soziale Unfallversicherung aus Pflichtbeiträgen der
Dienstgeber. Prävention ist dabei die vorrangige Kernaufgabe der AUVA
- die Verhütung von Unfällen und die Vorbeugung von Berufskrankheiten
senkt die Kosten für die drei weiteren Unternehmensbereiche
Heilbehandlung, Rehabilitation und finanzielle Entschädigung von
Unfallopfern am wirksamsten.
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at
Rückfragehinweis:
Dr. Elisabeth Leeb AUVA-Pressesprecherin Adalbert-Stifter-Straße 65, 1200 Wien Fon: +43 1 33 111 - 962 Mobil: +43 664 808 69 170 Mail: [email protected]
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